Ein dickes Lob von NRW-Klimaschutzminister Remmel
Letzterer hatte ihn im Rahmen seiner Klimaschutztour in den Kreis Düren gelockt, schließlich gilt das Gemeinschaftsprojekt der Rurenergie GmbH und der Firma F&S solar concept (Euskirchen) als größter Solarpark an Rhein und Ruhr. Damit ist der Park ein Paradebeispiel für Remmels Botschaft: "Nordrhein-Westfalen kann nicht nur Wind, NRW kann auch Solar. Im zukunftsgerechten Energiemix ist jede regenerative Quelle von Bedeutung. Projekte wie das in Inden zeigen, dass die Photovoltaik einen wichtigen Beitrag zur beschleunigen Energiewende leistet", so der Minister.
Wie unmittelbar sich Vergangenheit und Zukunft, Verschwendung und Nachhaltigkeit auf dem Solarparkgelände begegnen, erfuhr Remmel an Ort und Stelle von Landrat Wolfgang Spelthahn. "Wir haben eine alte Mülldeponie entwickelt, die bislang nur Kosten verursacht hat. Seit der Eröffnung des Solarparks erzielen wir hier einen echten Mehrwert." Und der beeindruckte den Minister: Der Solarpark Inden erzeugt mit seinen über 16.200 Solarmodulen vollkommen umweltfreundlich Strom für rund 1000 Haushalte und spart damit jährlich über 2400 Tonnen CO2-Emissionen ein. Positiv zudem: Die Bürger hatten die Möglichkeit, über ein Sparzertifikat der Sparkasse zum Gelingen des Zehn-Millionen-Euro-Projekts beizutragen.
Ziel der Klimaschutztour von Minister Remmel ist es, das Augenmerk der Öffentlichkeit auf wichtige Zukunftstechnologien, Wachstumsmärkte und innovative Firmen im Bereich der Wirtschaft zu lenken. Zudem will er wichtige Projekte des Klimaschutzes und der Anpassung an den Klimawandel präsentieren. Weil der Kreis, die Sparkasse und die Stadtwerke Düren in der Rurenergie ihre Kräfte gebündelt haben, um den dezentralen Ausbau regenerativer Energien vor Ort ebenso gezielt wie kräftig zu fördern, lobte Remmel ihn ausdrücklich als einen Kreis, "der sich aufmacht in die Zukunft".



