Im Kreis Düren flammt olympischer Geist auf: Brückenschlag zwischen Grundschulen und Vereinen
"Mittlerweile sind wir schon wieder eine der größeren Abeilungen bundesweit", stellte Geschäftsführer Alfred Bergrath fest.
Und zwar eine sehr rührige. "Wir leisten Basisarbeit", fasste Bergrath die Aktivitäten der letzten drei Monate zusammen. Und das ist wörtlich zu verstehen. Die DOG will Brücken zwischen den Grundschulen und Sportvereinen im Kreis Düren schlagen. Dazu hatte man die 49 der 55 Grundschulen angeschrieben, die einen offenen Ganztag anbieten, und sie nach ihren Wünschen zum Thema Sport in der Nachmittagsbetreuung befragt. Eine Woche vor dem Fristende hatten bereits zwei Drittel der Schulen geantwortet. "Die eine Hälfte kooperiert bereits mit einem oder mehreren Sportvereinen, die andere sucht den Kontakt und würde sich über Unterstützung freuen", fasste Landrat Wolfgang Spelthahn das Zwischenergebnis zusammen.
Für ihn und sein Vorstandsteam ist dieser Brückenschlag zeitgemäß. "Welches Kind schafft es schon, nach der Ganztagsschule noch ein Vereinstraining zu besuchen?", lautete die rhetorische Frage im Pressegespräch. Deshalb will die DOG im Zeichen der fünf Ringe stabile Verbindungen zwischen den beiden Lebensbereichen der Kinder schaffen. "Davon profitieren beide Seiten. Aus diesem Grund wollen wir alle Möglichkeiten der Zusammenarbeit ausschöpfen", unterstrich Helmut Jansen, seit 40 Jahren Diplomsportlehrer und überdies Sportfunktionär und -politiker. Profitieren werden aber vor allem die Kinder. "Immer mehr sind heute schon beim Rückwärtslaufen überfordert", lautete eine Beobachtung. Die DOG will dagegenhalten und Kinder mit konkreten Angeboten fürs Schwitzen begeistern. Und damit zugleich das Fundament für den Spitzensport legen. So wie er bei den Winterspielen 2018 wieder zu sehen sein wird. Am liebsten in München. Die Bewerbung der bayrischen Metropole unterstützt die DOG Kreis Düren ausdrücklich.
Die DOG-Geschäftsstelle ist unter der Rufnummer 02421/951133 oder per E-Mail unter
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