Die Initiative Familie im Kreis Düren - Eine runde Sache!
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat Anfang 2004 die Initiative Lokale Bündnisse für Familie gestartet. Ein Lokales Bündnis für Familie ist der Zusammenschluss verschiedener gesellschaftlicher Gruppen mit dem Ziel, die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien vor Ort durch konkrete Projekte zu verbessern.
Der Kreis Düren hat sich dieser Kampagne des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend angeschlossen und am 15. Mai 2008, dem Internationalen Tag der Familie, ein Zeichen gesetzt und die Initiative "Familie im Kreis Düren - Eine Runde Sache" gegründet. 180 Interessierte trafen sich im Kreishaus, um mit einem bunten Rahmenprogramm das Bündnis zu gründen. Die Stadt- und Gemeindeverwaltungen im Kreis Düren, Beratungsstellen, Unternehmen, Freizeit- und kulturelle Einrichtungen, Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik, interessierte Bürgerinnen und Bürger etc. sind der Initiative beigetreten.
Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, Rahmenbedingungen für Familien im Kreis Düren zu verbessern und somit den Kreis Düren für Familien noch attraktiver und familienfreundlicher zu gestalten.
Fünf verschiedene Arbeitsgruppen arbeiten bereits intensiv an ausgewählten Schwerpunktthemen, bei denen Kinderbetreuung, Unternehmenspolitik, Lebensumfeld, generationenübergreifende Zusammenarbeit sowie Erziehung und Bildung im Blickpunkt stehen.
Das Bündnis des Kreises Düren ist das 100. in Nordrhein-Westfalen und das 500. bundesweit. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen gratulierte zu der Punktlandung herzlichst. "Ich bin stolz auf den Kreis Düren", zitierte Landrat Wolfgang Spelthahn auf der Gründungsveranstaltung aus dem Glückwunschschreiben der "Mutter der Nation", die allen Beteiligten ihre persönliche Anerkennung ausrichten ließ.
"Diese Bündnisgründung ist ein historischer Meilenstein", wertete der Landrat als Schirmherr die Unterzeichnung der Gründungsdeklaration. Die Initiative werde von allen politischen Parteien getragen, betonte er. Und von zahlreichen gesellschaftlichen Gruppen und vielen Privatleuten unterstützt, wie der Blick ins Publikum zeigte. Sie alle sind bestrebt, den Kreis Düren familienfreundlicher zu machen, wobei vom Baby bis zu den Senioren alle einbezogen werden.
"Durch unsere gemeinsame Arbeit sollen die Familien ein spürbares Plus an Lebensqualität in ihrem Alltag gewinnen", so der Landrat. Dadurch steigere man zugleich die Zukunftsfähigkeit des Kreises.




