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Heimaufsicht

Allgemeine Informationen

Im Gebiet des Kreises Düren befinden sich insgesamt ca. 80 Betreuungseinrichtungen, die dem Wohn- und Teilhabegesetz unterliegen. Sie werden von der Heimaufsicht beraten und überwacht. Die Aufgabenwahrnehmung dient dem Schutz der Heimbewohner, die in solchen Einrichtungen nämlich ein weitgehend selbstbestimmtes Leben führen und sich dort wohl und geborgen fühlen sollen. Dabei gilt es sowohl die Qualität des Wohnens als auch der Betreuung zu sichern. Lediglich in beratungsresistenten Fällen sind auch ordnungsbehördliche Anordnungen zu treffen, um bestehende Mängel und Defizite zum Wohle der Bewohner/innen zu beheben. Der zivilrechtliche Vertrag, der zwischen dem Heimbewohner und dem Betreiber der Einrichtung geschlossen wird, ist der Überprüfung durch die Heimaufsicht grundsätzlich entzogen.

Die Inbetriebnahme sowie eine wesentliche Änderung einer solchen Einrichtung sind anzeigepflichtig. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme bereits in der Planungsphase ist ratsam, damit die Vorgaben - wie z.B. die Durchführungsverordnung zum Wohn- und Teilhabegesetz u.a. - vor der Errichtung eines Heimes in die Planung einfließen können.

Wegen der Bauberatung zur Umsetzung der Belange nach dem Landespflegegesetz wird an das Amt für Familie, Senioren und Soziales verwiesen.

Wohngemeinschaften, die sich auf Initiative der Bewohner bilden und die über die bloße Unterbringung und Betreuung hinaus einen gemeinsamen Zweck verfolgen, sind dem Regime der Heimaufsicht entzogen. Dies gilt auch dann, wenn einzelne Betreuungsleistungen durch ambulante Pflegedienste erbracht werden, wenn nicht der Gesundheitszustand der Bewohner eine Betreuung durch Fachkräfte rund um die Uhr erfordert.

 

Ordnungsamt

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