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"Potenziale erkennen-Chancen nutzen"

Innerhalb der letzen 20 Jahre ist im Übergangsprozess von der Schule in den Beruf eine Angebotsvielfalt entstanden, die nicht nur für Jugendliche kaum mehr überschaubar ist.

Eine Auszubildende sprach im Dürener Leopold-Hoesch-Museum vor knapp 150 Teilnehmenden von einem "Dschungel der Beratungsvielfalt" und unüberschaubar vielen Informationen.

"Regionales Übergangsmanagement" soll Licht in die Vielfalt der Angebote und Akteure bringen.Es gilt gemeinsam eine systematische und effiziente "Bildungskette" zu koordinieren und Brüche in der Biographie junger Menschen zu verhindern. Hierzu werden in der StädteRegion Aachen das Programm "Lernen vor Ort" sowie in den Kreisen Düren und Euskirchen das Programm "Perspektive Berufsabschluss" des -Bundesministeriums für Bildung und Forschung umgesetzt.

 

Die Landräte Wolfgang Spelthahn (Düren), Günter Rosenke (Euskirchen) sowie Städteregionsrat Helmut Etschenberg (Aachen) wollen "keine Kirchturmspolitik mehr zulassen". Die Sichtweise des Landes brachte Regierungsschuldirektorin Barbara Kahlen, Bezirksregierung Köln, ein und betonte die Bedeutung und Chance der staatlich-kommunalen Verantwortungsgemeinschaft. 

Wichtige Impulse für zukünftige Optimierungsprozesse gaben Dr. M. Martinek vom DLR als Projektträger des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, Ch. Godde, MAIS NRW und Dr. T. Brüggemann, Westfälische Wilhelms-Universität Münster sowie ein Expertengespräch mit Akteuren der Region sowie Jugendlichen.

Am Nachmittag diskutierten Politiker, Experten aus den Verwaltungen, Institutionen und Schulen, Vertreter von Universitäten sowie viel weitere Akteure die Frage: Wie können wir durchgängig Transparenz, Qualität sowie individuelle passgenaue Förderung und passgenaue Vermittlung jedes einzelnen Jugendlichen im Übergang erzielen? In fünf Fachforen zum Übergangsgeschehen unter den Überschriften "Aus dir soll mal was werden - Eltern im Berufsorientierungsprozess", "Übergänge mit System", "Zweijährige Ausbildungen und geförderte Ausbildungen als Einstiegschancen in den Beruf", "Übergang Schule - Studium" und "Maßnahmevielfalt in der Berufsorientierung - Was ist Pflicht? Was ist Kür?" wurden bestehende Konzepte diskutiert und neue Ideen gemeinsam entwickelt.

Die große Resonanz, die aktive Mitarbeit so vieler Akteure aus den Regionen Aachen, Düren, Euskirchen und darüber hinaus sowie die Ergebnisse der Tagung machen die Veranstalter zuversichtlich, dass es gelingen wird, die regionalen Kräfte zu bündeln und die Bildungs-, Erziehungs- und Beratungssysteme gemeinsam weiterzuentwickeln, damit allen Jugendlichen in Zukunft ein Berufsabschluss ermöglicht wird. 

Fachtagung der Regionalen Bildungsbüros Aachen-Düren-Euskirchen und der Regionalagentur Aachen am 22. November 2010
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Fachtagung der Regionalen Bildungsbüros Aachen-Düren-Euskirchen und der Regionalagentur Aachen am 22. November 2010
Hier finden Sie die Dokumentation der Veranstaltung sowie die Vorträge der Referierenden aus dem Plenum und den Fachforen:
 

Regionales Bildungsbüro

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