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Partnerprojekte

"komm auf Tour - meine Stärken, meine Zukunft"

Wie schon im Jahr 2012 holt das Regionale Übergangsmanagement gemeinsam mit dem Jugendamt der Stadt Düren das Projekt "komm auf Tour - meine Stärken, meine Zukunft" 2013 erneut in die Region. Vom 05. bis 07. März lädt von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Bundesagentur für Arbeit durchgeführte Programm Schülerinnen und Schüler der siebten und achten Klassen ein, ihre individuellen Stärken und Fähigkeiten zu entdecken. Im Mittelpunkt steht ein 500 m² großer Erlebnisparcours mit verschiedenen Spielstationen. Diese Stationen ermutigen die Jugendlichen, sich spielerisch mit ihrer Berufs- und Lebensplanung auseinander zu setzen. Kooperationspartner und Beratungsstellen aus der Region präsentieren sich und ihre Angebote und bieten den Jugendlichen Anlaufpunkte für ihre Fragen und Probleme.

Flankiert wird der Erlebnisparcours durch einen Lehrkräfte-Workshop und einem Infoabend für Mütter und Väter. Schirmherren sind in diesem Jahr Landrat Wolfgang Spelthahn und Bürgermeister der Stadt Düren Paul Larue.


"Wirtschaft und Schule als Partner" (WSP) im Kreis Düren

Am 13. Februar 2012 lud das Regionale Übergangsmanagement zu einer Informationsveranstaltung ein. Das Projekt "Wirtschaft und Schule als Partner" (WSP) soll Betriebe und Schulen in der Region stärker vernetzen. Mehr als 80 Interessierte waren gekommen.

Das WSP-Modell wurde von der Bezirksregierung Münster unter Leitung von Elke Steimann erstellt. Unter Beteiligung der Bundesagentur für Arbeit, der IHK Nord Westfalen, der HWK Münster sowie dem DGB NRW wurde das Modell weiter entwickelt und Kommunen im Regierungsbezirk Münster zur Verfügung gestellt.

Der Kreis Düren ist Vorreiter im Regierungsbezirk Köln. Städte und Gemeinden des Kreises bekommen die Möglichkeit, dieses fertige und erprobte Konzept zu nutzen und die Berufsorientierung vor Ort zu optimieren. Bestehende Netzwerke zwischen Schulen und Unternehmen sind die Ausgangsbasis, um mehr Transparenz in der Ausbildungslandschaft des Kreises zu schaffen.

Als erste Gemeinde im Kreis hat die Stadt Düren eine eigene WSP-Webseite erstellt und vernetzt nun Schulen und Betriebe auf direktem Weg. Gleichzeitig stellt die Seite einen Überblick über alle relevanten Berufsorientierungs- und Beratungsangebote in der Region dar.


ANTalive

Unter dem Slogan "angewandte Naturwissen und Technik live erleben" (kurz ANTalive) bieten Schulen, Unternehmen und Hochschulen aus der Region Düren und Aachen attraktive Kursangebote und Praktika an. ANTalive will Schülerinnen und Schüler des Sekundarstufe II durch Angebote außerhalb der Schule an angewandte Naturwissenschaft und Technik heranführen. Dazu werden Blockkurse und Angebote gemacht, die Einblick in betriebliche und universitäre Ausbildungen bieten - unter anderem im ZdI-Zentrum.

Grund für das Engagement ist, dass in NRW ca. 20.000 Ingeneurinnen und Ingenieure fehlen. Zu wenig junge Menschen entscheiden sich für eine technisch oder naturwissenschaftlich ausgerichtete Zukunft, obwohl gerade in diesen Bereichen die beruflichen Chancen hervorragend sind. Daran setzt die Landesinitiative "Zukunft durch Innovation" (ZdI) an. Um mit anspruchsvollen, langfristigen Angeboten möglichst viele Jugendliche zu erreichen, bringt ZdI in der Region Schulen, Hochschulen, Wirtschaft und Politik zusammen.


Regionale Steuerung STARTKLAR! Mit Praxis fit für die Ausbildung

Alle Jugendliche, die sich für eine Ausbildung interessieren, sollen in NRW die Chance auf eine qualifizierte Ausbildung unabhängig von sozialer Herkunft und Schulform erhalten. Dafür hat das Land NRW eigens ein Programm aufgelegt, das Jugendliche in ihrer Lernkompetenz, Berufsorientierung und Ausbildungsreife stärkt. Durch die Teilnahme am STARTKLAR - Programm über insgesamt drei Jahre bereiten sich die Jugendlichen intensiv auf die Berufswahl vor. Nach erfolgreichem Abschluss aller Module erhalten sie Zertifikate, die als Empfehlung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz dienen.

Das Modell umfasst folgende drei Phasen:

  • Jahrgang 8 - Kompetenzen feststellen und sich orientieren:
    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer orientieren sich durch praktisches Arbeiten in den Werkstätten der Berufsbildungsstätten in mindestens drei verschiedenen Berufsfeldern und lassen ihre dabei gezeigten Kompetenzen dokumentieren. Diese Angebot richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8.
  • Jahrgang 9 - Praxis bezogen lernen und sich qualifizieren:
    Im nächsten Schritt lernen die Jugendlichen verstärkt praxisbezogene Arbeitsinhalte und qualifizieren sich vertiefend in einzelnen Berufsfeldern. Die Schule arbeitet dabei eng mit außerschulischen Partnern zusammen. Die Jugendlichen müssen sich für die Teilnahme bewerben. Voraussetzung ist, dass sie für die folgenden zwei Schuljahre Lernangebote in ihrer Freizeit wahrnehmen. Dieses gilt also auch für die Jahrgangsstufe 10.
  • Jahrgang 10 - Berufswahl konkretisieren / in die Ausbildung begleiten:
    In Phase drei konkretisieren die Schülerinnen und Schüler ihre Berufswahl und bereiten sich auf den Schulabschluss und den Übergang in eine duale Ausbildung vor. Sie können dabei spezifische Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen. Eine anschließende Phase der Nachbetreuung sichert die Stabilität der geschlossenen Ausbildungsverhältnisse.

Die Durchführung von "STARTKLAR! Mit Praxis fit für die Ausbildung" wird von der Schule mit dem Schulprogramm abgestimmt und mit den curricularen Ansätzen der Berufsorientierung verzahnt. Eine enge Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern ist vorgesehen. Bestehende Kooperationen sollen dabei möglichst unterstützt werden.

Damit dieses gelingt sind alle wichtigen Akteure eingebunden:

  • Schulaufsicht
  • Agentur für Arbeit
  • job-com
  • Industrie- und Handelskammer
  • Handwerkskammer
  • Kreishandwerkerschaft
  • Wirtschaftsverbände
  • Bildungsträger

Regionalkonferenzen auf Kreisebene sorgen für den Informationstransfer und bringen die Kooperationspartner vor Ort zusammen. Die regionale Steuerung obliegt hier dem Regionalen Übergangsmanagement.

Hinsichtlich der pädagogischen Konzeption und deren Umsetzung bündeln die QualiTec GmbH der Handwerkskammer Aachen sowie das Sozialwerk Dürener Christen ihre Kompetenzen im Kreis Düren. Flankiert werden sie dabei von der Fortbildungsakademie der Wirtschaft gGmbH (FAW), die am Programm STARTKLAR teilnehmende Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Bundesprogramms "Berufseinstiegsbegleitung (BerEb)" beim Übergang von der allgemeinbildenden Schule in die betriebliche Ausbildung unterstützen.

Gestartet ist das Programm im Kreis Düren bereits im Januar 2010 mit sieben Hauptschulen: GHS Burgauer Allee, GHS Düren-Bikesdorf, GHS Düren-Gürzenich, GHS Ruraue Jülich, GHS Linnich, GHS Nörvenich und GHS Vettweiß. Derzeit stehen 346 Plätze im Programm zur Verfügung.

"STARTKLAR! Mit Praxis fit für die Ausbildung" wird von den nordrhein-westfälischen Ministerien für Schule und Weiterbildung sowie für Arbeit, Gesundheit und Soziales, dem Europäischen Sozialfonds, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie von der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit finanziert und von der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks e.V. (LGH) sowie der Landesstiftung Partner für Schule NRW umgesetzt.


Kooperation mit dem Bundesprogramm "JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region"

Als Modellkommune erprobt der Kreis Düren neue Strukturen und Verfahren der Zusammenarbeit aller beteiligter Akteure an der Schnittstelle Schule-Beruf. Besonders Jugendliche mit sozialen Nachteilen rücken in den Fokus des Programms. Im Rahmen des Bundesprogramms "JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region" hat das Sozialwerk Dürener Christen in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt des Kreises Düren in Jülich eine Lotsenstelle eingerichtet.

Diese Lotsenstelle ist eine offene Beratungs- und Anlaufstelle für Jugendliche und junge Erwachsene im Nordkreis Düren, die gezieltere Beratung und intensivere Begleitung im Schulabschlussjahr und beim Übergang in das Berufsleben benötigen. Zwei pädagogische Fachkräfte sind Ansprechpartner für die Jugendlichen und ihre individuellen Problemlagen. Die Koordinierung erfolgt durch das Jugendamt des Kreises.

 

Das Regionale Übergangsmanagement arbeitet eng mit dem Jugendamt zusammen und unterstützt dieses in der Koordinierung. Daten aus Erhebungen zu Angeboten in der Region, zu Schulverweigerung und zielgruppenspezifischen Hintergrundinformationen werden abgeglichen. Gemeinsam wird an Lösungsstrategien für die gesamte Region gearbeitet.

 

Amt

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