Kinder- und Jugendgesundheitsdienst
Was leistet der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst des Kreises Düren?
Der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst (KJGD) des Kreises Düren erfüllt eine Vielzahl von wichtigen Aufgaben. Das hierfür zuständige Team um Sachgebietsleiterin Dietlinde Bachmann besteht aus sechs weiteren Ärztinnen, neun Assistenzkräften, einer Familienhebamme, einer Kinderkrankenschwester, zwei Seh- und Hörtesterinnen, einer Sprachheilbeauftragten und einer Verwaltungskraft.
Die Koordination und Organisation (Ärztinnen, Kindergärten, Schulen) übernimmt Renate Reinartz.
Die Familienhebammen Christa Bleit-Oelmann und Maritta Krieger helfen Frauen und Mädchen in besonderen Lebenslagen bei der Geburtsvorbereitung. Dazu gehören auch psychosoziale Hilfen, Kreißsaalbesichtigung, Wochenbettbetreuung und Säuglingspflege sowie Begleitung und Hilfestellung bei Anträgen, Amtsgängen und Arztbesuchen.
Falls Sie eine Hebamme benötigen, können Sie sich an die Familienhebammen wenden oder Sie klicken hier: www.hebammen-dueren.de
- Die Familienhebamme (Flyer)
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Die Kinderkrankenschwester Frauke Bounab bietet Familien mit Kleinkindern, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden, eine gesundheitliche und psychosoziale Betreuung. Dazu zählen Hausbesuche, Ernährungsberatung, gegebenenfalls Begleitung bei Amtsgängen und Arztbesuchen, Hilfe bei Anfragen des Sozialamtes sowie bei Asyl- und Ausländerrechtsfragen.
- Die Kinderkrankenschwester (Broschüre)
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Die Sprachheilbeauftragte Ulrike Göttert ist zuständig für die Diagnostik und Beratung von Sprachauffälligkeiten bei Kindern. Sie hat ihre Sprechstunden an den ersten drei Montagen im Monat von 14.30 bis 18 Uhr in der Kreisverwaltung Düren, am letzten Montag im Monat von 15 bis 18 Uhr im Gesundheitsamt Jülich.
In der Kreuzauer Buchhandlung LESEZEICHEN fand die erste Märchenlesung 2009 der Sprachheilfürsorge des Kreises Düren statt.
Die Aufgabe der Sprachheilfürsorge ist es, frühzeitig Sprachstörungen vermeiden zu hel-fen. Das Vorlesen fördert das Zuhören und damit eine wichtige Vorausläuferfähigkeit für die Sprachentwicklung insgesamt. Das Zuhören weckt die Lust an der Sprache.
Was wird vorgelesen? Für 2009 stehen Märchen der Gebrüder Grimm auf dem Pro-gramm, denn die Märchen in ihrer alten Sprache spiegeln tiefe menschliche Erfahrungen und Sehnsüchte wider. Bruno Bettelheim spricht davon, dass Märchen Kindern dabei hel-fen, ihre Gefühle zu verstehen und so zu ihrer Gesamtentwicklung beitragen.
Kinder brauchen das Zauberhafte der Märchen ohne weitere Erklärung und Bebilderung. So kommen sie mit anderen über eigene Vorstellungen ins Gespräch und üben sich im kommunikativen Austausch."
In der Buchhandlung LESEZEICHEN waren Kinder und Eltern begeistert von der Lesung des Märchens Aschenputtel. Dazu beigetragen hat sicherlich nicht nur die spannende Vor-tragsweise, sondern auch das märchenhafte Kostüm von Frau Göttert und die Anschau-ungsmaterialien, die sie mitbrachte, u.a. ein "Haselreis" (Zweig eines Haselnussbusches).
Einrichtungen, die Interesse an einer Lesung haben wenden sich bitte an die Buchhand-lung LESEZEICHEN oder per Mail an
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Zu den Aufgaben gehören u. a. die Untersuchungen in Kindertageseinrichtungen (vor allem in sozialen Brennpunkten und mit integrativen Gruppen), Sonderkindergärten, Sonderschulen und bei Kindern in integrativen Schulklassen. Diese Untersuchungen werden zum Teil im Auftrag der Jugendämter durchgeführt und dienen der Früherkennung von Krankheiten und Auffälligkeiten bei Kindern, die dann, als Einleitung entsprechender Maßnahmen, Beratungen und Behandlung zur Folge haben.
Eine der Pflichtaufgaben ist die Einschulungsuntersuchung, die eine Befragung der Eltern bezüglich Erkrankungen und Entwicklungsauffälligkeiten der Kinder und eine Beratung zu notwendigen Maßnahmen umfasst. Festgestellt wird mit, ob es noch Hilfestellungen für die Kinder geben muss, um den Schulalltag optimal zu gestalten oder ob aus gesundheitlicher Sicht uneingeschränkt Schulfähigkeit besteht.
Bei den berufsorientierten Schulentlassuntersuchungen an den Hauptschulen geht es zusätzlich um eventuell bestehende Risiken und Beiastungseinschränkungen für die zukünftige Ausbildung bzw. im angestrebten Beruf.
Untersuchungen nach der Verordnung über die sonderpädagogische Förderung,den Hausunterricht und die Schule für Kranke werden bei Kindern mit erheblichen Schulschwierigkeiten durchgeführt.
Bei jeder Untersuchung (ausgenommen den Entlassuntersuchungen) sowie zusätzlich bei vielen Kindern im 4. Schuljahr werden auch Seh- und Hörtests durchgeführt. Zuständig hierfür sind Kirsten Hillemacher und Brigitte Huscher.
Zur dringend notwendigen Förderung der Durchimpfungsrate bei Kindern und Jugendlichen werden jedes Jahr umfangreich Broschüren an Gemeinschaftseinrichtungen verteilt. Zuletzt beteiligte sich das Gesundheitsamt an der halbjährigen Landesimpfkampagne von 2007 - 2008. Zu jeder Vorstellung eines Kindes im Gesundheitsamt gehört auch die Feststellung des Impfschutzes und eine Beratung.
Zu den betriebsmedizinischen Aufgaben des KJGD gehören das Angebot der medizinischen Beratung an allen Gemeinschaftseinrichtungen für Kinder im Kreis Düren und einzelne Aktionen.
Downloads:
- Leitungskatalog Frühe Hilfen
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