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Arbeitskreis Zahngesundheit im Kreis Düren

AOK BKK IKK
Bundesknappschaft Krankenkasse für den Gartenbau Landwirtschafts Krankenkasse
Kreis Düren

Über den Arbeitskreis Zahngesundheit

Wir stellen uns vor:

Wir sind ein Zusammenschluss der im Kreis Düren vertretenen gesetzlichen Krankenkassen (AOK, alle Ersatzkassen, Betriebskrankenkassen, Knappschaft, Innungskrankenkasse, Krankenkasse für den Gartenbau, Landwirtschaftliche Krankenkasse) der kreisdürener Zahnärzte und des Gesundheitsamtes des Kreises Düren.

Wir haben einen gesetzlichen Auftrag zu erfüllen, nämlich die regelmäßige vorbeugende Zahngesundheitspflege der Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr, insbesondere in den Kindergärten und Grundschulen.

Wir tun dies

  • durch die Vermittlung von Kenntnissen über die Technik, den Zeitpunkt und die Dauer der praktische Zahnpflege
  • die zahngesunde Ernährung
  • die Möglichkeit der Fluoridierung (Zahnschmelzhärtung)
  • durch die Motivation zum regelmäßigen Zahnarztbesuch

Wir erfüllen unsere Verpflichtungen

  • mit fünf pädagogisch und zahnmedizinisch ausgebildeten Beraterinnen und "Kinder-Zahn-Mobilen"
  • unter Mitarbeit der Zahnärztinnen des Gesundheitsamtes und einer großen Zahl niedergelassener Zahnärzte und Zahnärztinnen
  • mit zahlreichen Broschüren, Arbeitsblättern und Zahnpflegeartikeln

Wir freuen uns über

  • Ihre Anregungen und sachliche Kritik
  • ein persönliches Kennenlernen, z.B. anlässlich unseres Besuches im Kindergarten

Positive Ergebnisse - "Das Jahr 2010"

Vorbeugung vermindert Kariesrisiko

Wie in allen hochzivilisierten Ländern hatte die Zahnkaries (die Zahnfäule) auch bei uns ein erschreckend hohes Ausmaß angenommen. Kein menschliches Organ erkrankt häufiger als die Zähne. Dies ist um so bedenklicher, als weitgehend die Gesundheit des ganzen Körpers mit von der Erhaltung eines vollständigen, gesunden und kräftigen Gebisses abhängt. Karies und Parodontitis (Zahnbetterkrankung) entstehen zumeist durch falsches Verhalten, sind also weder vererbt noch schicksalsbedingt. Deshalb kommt der Kariesprophylaxe (der Vorbeugung) große Bedeutung zu. Regelmäßige Zahn- und Mundpflege von frühester Jugend an - "was Hänschen nicht lernt…" - sind deshalb notwendig.

Ziel und Aufgabe

Nach den wissenschaftlichen Erkenntnissen sind Grundlagen der Gruppenprophylaxe: Richtige Zahnpflege, eine zahngesunde Ernährung, eine dosierte Fluoridanwendung und die Motivation zum regelmäßigen Zahnarztbesuch.

Zielgruppen

Das Tätigkeitsfeld des Arbeitskreises umfasst alle Kindergärten (z. Zt. 145), Grund- und Förderschulen (z. Zt. 68) im Kreis Düren und die 5. und 6. Schuljahre der Haupt- und Gesamtschulen (z. Zt. 17), sowie 1 Realschule und die Eingangsklasse der Rheinischen Blindenschule in Düren. 

Personal und Fahrzeuge

Es stehen dem Arbeitskreis eine beratende Zahnärztin (des Gesundheitsamtes) und fünf pädagogisch und in der zahnmedizinischen Gruppenprophylaxe ausgebildete Beraterinnen zur Verfügung, dazu fahrbare "Kinder-Zahn-Mobile". Ein Fahrzeug, eingerichtet mit vier Zahnputzplätzen, wird in den Förder, Haupt- und Gesamtschulen eingesetzt, weil es hier an entsprechenden Waschräumen mangelt. Das andere Mobil enthält einen kompletten Zahnarzt-Behandlungsstuhl als Demonstrationsobjekt in den Kindergärten.

Mitarbeit der Zahnärzte

Erstmals seit dem Frühjahr 1996 arbeiten auch 42 niedergelassene Zahnärzte und Zahnärztinnen mit, indem sie 1.455 Vorschulkinder aus dem Kindergarten in ihre Praxis einladen.

Ergebnisse aus dem Jahr 2010

127 Kindergärten mit 314 Gruppen und 6.513 Kindern wurden 2010 mit unserem Prophylaxeprogramm betreut, davon 5 % sogar zweimal. Daneben wurden 8 Förderschulen, 56 Grundschulen, 1 Realschule, 16 Haupt- und Gesamtschulen und die Rheinische Schule für Blinde mit insgesamt 578 Klassen und 12.401 Kindern besucht.

Praktische Zahnpflege

Während des Aufenthalts im Kindergarten putzen zumeist nach dem gemeinsamen Frühstück die Zähne täglich 4.770 Kinder in 106 Kindergärten.

Kariesrisiko-Prophylaxe

Die im Jahr 2000 in einer Grundschule für die Kinder des 1. - 4. Schuljahres begonnene Intensivprophylaxe für Kariesrisikokinder wurde im Berichtsjahr in den beiden Grundschulen für die Kinder des 1. - 4. Schuljahres  fortgesetzt. Nach dem gemeinsamen Schulfrühstück im Klassenraum fand im Kinder-Zahn-Mobil zunächst eine gründliche Zahnreinigung statt und anschließend wurde von der Jugendzahnärztin die Touchierung der Zähne mit Fluoridlack (Duraphat) durchgeführt. Diese Lackierung wurde ebenfalls wieder in dem vorhandenen Fluoridpass eingetragen.

Erfolge der Vorbeugung

Durch viele Untersuchungen konnte belegt werden, dass regelmäßige und richtig durchgeführte Vorbeugungsmaßnahmen zu einer deutlichen Verbesserung des Zahngesundheitszustandes führen.

Die Statistik des Gesundheitsamtes des Kreises Düren über die Reihenuntersuchungen im Jahre 2010 ergab folgendes Bild:

Kindergärten

Von 6.175 untersuchten Kindern

  • waren 1.315 Kinder (= 21 v. H.) behandlungsbedürftig
  • hatten 435 Kinder (= 7 v. H.) ein saniertes Gebiss
  • und hatten 4.425 Kinder (= 72 v. H.)
    ein naturgesundes Gebiss.

Grundschulen

Von 9.981 untersuchten Kindern

  • waren 2.619 Kinder (= 26 v. H.) behandlungsbedürftig
  • hatten 2.585 Kinder (= 26 v. H.) ein saniertes Gebiss
  • und hatten 4.777 Kinder (= 48 v. H.)
    ein naturgesundes Gebiss.

Hauptschulen

Von 961 untersuchten Kindern

  • waren 219 Kinder (= 23 v. H.) behandlungsbedürftig
  • hatten 185 Kinder (= 19 v. H.) ein saniertes Gebiss
  • und hatten 557 Kinder (= 58 v. H.) ein naturgesundes Gebiss

Gesamtschulen

Von 922 untersuchten Kindern

  • waren 107 Kinder (= 12 v. H.) behandlungsbedürftig
  • hatten 146 Kinder (= 16 v. H.) ein saniertes Gebiss
  • hatten 669 Kinder (= 72 v. H.) ein naturgesundes Gebiss

Realschulen

Von 1.360 untersuchten Kindern

  • waren 131 Kinder (= 10 v. H.) behandlungsbedürftig
  • hatten 166 Kinder (= 12 v. H.) ein saniertes Gebiss
  • hatten 1.063 Kinder (= 78 v. H.) ein naturgesundes Gebiss

Förderschulen

Von 1.007 untersuchten Kindern

  • waren 323 Kinder (= 32 v. H.) behandlungsbedürftig
  • hatten 235 Kinder (= 23 v. H.) ein saniertes Gebiss
  • hatten 449 Kinder (= 45 v. H.) ein naturgesundes Gebiss

Materialien

Neben der Durchführung von Info-Veranstaltungen, beispielsweise "Tag der Zahngesundheit am 25.09.", Kariestunnel, werden in den Kindergärten und Schulen Materialien zur erfolgreichen Durchführung der Prophylaxe kostenlos verteilt, so z. B. 39.160 Kinderzahnbürsten und mehr als 8.060 Tuben Zahnpasta sowie fast 43.200 Arbeitsblätter, Broschüren und sachbezogene Informationen.

Kosten

Die gesetzlichen Krankenkassen im Kreis Düren gaben im Jahr 2010 für die Kariesprophylaxe insgesamt 270.181,50 EUR aus.

Ausblick

Die Mitarbeiterinnen des Arbeitskreises, die Jugendzahnärztinnen des Gesundheitsamtes als auch die beteiligten Zahnärzte und Zahnärztinnen wollen die gruppenprophylaktischen Maßnahmen im Jahr 2011 kontinuierlich fortsetzen. Auch das begonnene Intensivprogramm zur Betreuung von Kindern mit hohem Kariesrisiko wird fortgesetzt.

Unsere Prophylaxe-Beraterinnen stellen sich vor

Sabine Eiden-Simon 

Sabine Eiden-Simon
Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Von Beruf ist sie staatlich anerkannte Erzieherin und war 19 Jahre in ihrem Beruf tätig, u. a. als Leiterin und Gruppenleiterin. Frau Eiden-Simon ist seit 2011 beim Arbeitskreis beschäftigt.

Hedwig Körrer 

Hedwig Körrer
Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Von Beruf ist sie Zahnarzthelferin, sie war 6 Jahre in diesem Beruf tätig. Seit 1996 ist Frau Körrer beim Arbeitskreis Zahngesundheit beschäftigt.

Roswitha Krebs

Roswitha Krebs
Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Von Beruf ist sie staatlich anerkannte Erzieherin, sie war 16 Jahre im Kindergarten tätig, u.a. als Leiterin. Seit 1993 ist Frau Krebs beim Arbeitskreis Zahngesundheit beschäftigt.

Birgit Pischka

Birgit Pischka
Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Von Beruf ist sie staatlich anerkannte Erzieherin. Sie war fast 25 Jahre im Kindergarten tätig, u. a. als stellvertretende Leiterin und als Gruppenleiterin. Seit 2009 ist Frau Pischka beim Arbeitskreis Zahngesundheit beschäftigt.

Silke Schmidt

Silke Schmidt
Sie ist verheiratet. Von Beruf ist die staatlich anerkannte Erzieherin und war 8 Jahre in ihrem Beruf tätig, u. a. als Gruppenleiterin und stellvertretende Seit 2010 ist Frau Schmidt beim Arbeitskreis Zahngesundheit beschäftigt.

Henriette Unger

Henriette Unger
Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Von Beruf ist sie staatlich anerkannte Erzieherin, sie war 6 Jahre als Gruppenleiterin im Kindergarten tätig und zwei Jahre beim Stadtjugendamt in Düren. Seit 1990 ist Frau Unger beim Arbeitskreis Zahngesundheit beschäftigt.

Tipps: Immer wieder aktuell!

Schultüte mal anders...!

Der erste Schultag steht vor der Tür. Endlich - das heiß ersehnte Abenteuer - die Schule beginnt. Der neugekaufte Schulranzen glänzt in bunten Neonfarben. Aufgeregt nimmt jedes Kind am Morgen des ersten Schultages seine Schultüte in Empfang und trägt sie selbstbewusst zur Schule. Mittags ist es dann endlich soweit: Die bunte Wundertüte darf geplündert werden.

Ganz klar: Für diesen wichtigen Moment denken sich Erzieher, Eltern oder auch Großeltern einige Überraschungen aus.
Die üblichen Süßigkeiten - schnell im Supermarkt eingekauft - sind für die meisten Kinder inzwischen kaum noch etwas Besonderes. Auch Bauch und Zähne sagen hier: "Nein Danke!"

Mit einer fantasievoll gefüllten Schultüte können sie ihrem ABC-Schützen sicherlich eine größere Freunde bereiten, denn gerade Kinder lieben Überraschungen; selbst wenn sie nur aus Kleinigkeiten bestehen. Hier einige beliebte Alternativen, die sich als Füllung für die Schultüte eignen:

Zum Spielen:

Für die Schule:

• Kartenspiel • ein buntes Lineal
• Abziehbilder • originelle Stifte, Spitzer, Radiergummis
• Mini-Autos • eine Kinderlupe
• Springseil • ein bunter Zettelkasten
• Musik- oder Märchenkassette • bunte Lesezeichen
• Seifenblasen
• Malbücher
• Knetmasse Alternativen zu Süßigkeiten:
• Kuscheltier • Obst
• Jo-Jo • Nüsse / Studentenfutter
• Sticker und Buttons + Album • zuckerfreie Kaugummis, Drops, Pfefferminz, Bonbons
• Bastelbogen • Müsli-Riegel ohne Zucker
• Stempel mit Namen und Adresse

Außerdem:

• eine Eintrittskarte für Kino, Zoo, Kasperletheater, Zirkus oder Schwimmbad, Fußballspiel
• ein Gutschein für einen gemeinsamen Spiel- oder Bastelnachmittag
• Haarspange
• buntes Armband
• Minifläschchen Parfüm oder Creme, Duschzeug

Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Wenn ihr Kind seine Schultüte neugierig öffnet, findet es etwas Besonderes vor, was es stolz auch seinen Freunden zeigen kann. Und sie selbst können sicher sein, ihrem Kind einen gesunden Start für den Schulalltag zu ermöglichen.
So bleibt der erste Schultag für ihr Kind in bester Erinnerung!

Termine

zur Zeit liegen keine Termin vor

Übrigens

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Ak Zahngesundheit

Arbeitskreis Zahngesundheit im Kreis Düren

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Promenadenstr. 1 - 3
52428 Jülich
Tel.: 02461/682-301
Fax.: 02461/682-402
E-Mail: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

 

Ansprechpartner:

Rosemarie Lennartz

Vorsitzender:
Horst Gaubatz

Geschäftsführer:
Josef Johann Schmitz

Jugendzahnärztin des Gesundheitsamtes Düren:
Christine Reusch