Arbeitskreis Zahngesundheit im Kreis Düren
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Über den Arbeitskreis Zahngesundheit
Wir stellen uns vor:
Wir tun dies
- durch die Vermittlung von Kenntnissen über die Technik, den Zeitpunkt und die Dauer der praktische Zahnpflege
- die zahngesunde Ernährung
- die Möglichkeit der Fluoridierung (Zahnschmelzhärtung)
- durch die Motivation zum regelmäßigen Zahnarztbesuch
Wir erfüllen unsere Verpflichtungen
- mit fünf pädagogisch und zahnmedizinisch ausgebildeten Beraterinnen und "Kinder-Zahn-Mobilen"
- unter Mitarbeit der Zahnärztinnen des Gesundheitsamtes und einer großen Zahl niedergelassener Zahnärzte und Zahnärztinnen
- mit zahlreichen Broschüren, Arbeitsblättern und Zahnpflegeartikeln
Wir freuen uns über
- Ihre Anregungen und sachliche Kritik
- ein persönliches Kennenlernen, z.B. anlässlich unseres Besuches im Kindergarten
Positive Ergebnisse - "Das Jahr 2010"
Vorbeugung vermindert Kariesrisiko
Wie in allen hochzivilisierten Ländern hatte die Zahnkaries (die Zahnfäule) auch bei uns ein erschreckend hohes Ausmaß angenommen. Kein menschliches Organ erkrankt häufiger als die Zähne. Dies ist um so bedenklicher, als weitgehend die Gesundheit des ganzen Körpers mit von der Erhaltung eines vollständigen, gesunden und kräftigen Gebisses abhängt. Karies und Parodontitis (Zahnbetterkrankung) entstehen zumeist durch falsches Verhalten, sind also weder vererbt noch schicksalsbedingt. Deshalb kommt der Kariesprophylaxe (der Vorbeugung) große Bedeutung zu. Regelmäßige Zahn- und Mundpflege von frühester Jugend an - "was Hänschen nicht lernt…" - sind deshalb notwendig.
Ziel und Aufgabe
Nach den wissenschaftlichen Erkenntnissen sind Grundlagen der Gruppenprophylaxe: Richtige Zahnpflege, eine zahngesunde Ernährung, eine dosierte Fluoridanwendung und die Motivation zum regelmäßigen Zahnarztbesuch.
Zielgruppen
Das Tätigkeitsfeld des Arbeitskreises umfasst alle Kindergärten (z. Zt. 145), Grund- und Förderschulen (z. Zt. 68) im Kreis Düren und die 5. und 6. Schuljahre der Haupt- und Gesamtschulen (z. Zt. 17), sowie 1 Realschule und die Eingangsklasse der Rheinischen Blindenschule in Düren.
Personal und Fahrzeuge
Es stehen dem Arbeitskreis eine beratende Zahnärztin (des Gesundheitsamtes) und fünf pädagogisch und in der zahnmedizinischen Gruppenprophylaxe ausgebildete Beraterinnen zur Verfügung, dazu fahrbare "Kinder-Zahn-Mobile". Ein Fahrzeug, eingerichtet mit vier Zahnputzplätzen, wird in den Förder, Haupt- und Gesamtschulen eingesetzt, weil es hier an entsprechenden Waschräumen mangelt. Das andere Mobil enthält einen kompletten Zahnarzt-Behandlungsstuhl als Demonstrationsobjekt in den Kindergärten.
Mitarbeit der Zahnärzte
Erstmals seit dem Frühjahr 1996 arbeiten auch 42 niedergelassene Zahnärzte und Zahnärztinnen mit, indem sie 1.455 Vorschulkinder aus dem Kindergarten in ihre Praxis einladen.
Ergebnisse aus dem Jahr 2010
127 Kindergärten mit 314 Gruppen und 6.513 Kindern wurden 2010 mit unserem Prophylaxeprogramm betreut, davon 5 % sogar zweimal. Daneben wurden 8 Förderschulen, 56 Grundschulen, 1 Realschule, 16 Haupt- und Gesamtschulen und die Rheinische Schule für Blinde mit insgesamt 578 Klassen und 12.401 Kindern besucht.
Praktische Zahnpflege
Während des Aufenthalts im Kindergarten putzen zumeist nach dem gemeinsamen Frühstück die Zähne täglich 4.770 Kinder in 106 Kindergärten.
Kariesrisiko-Prophylaxe
Die im Jahr 2000 in einer Grundschule für die Kinder des 1. - 4. Schuljahres begonnene Intensivprophylaxe für Kariesrisikokinder wurde im Berichtsjahr in den beiden Grundschulen für die Kinder des 1. - 4. Schuljahres fortgesetzt. Nach dem gemeinsamen Schulfrühstück im Klassenraum fand im Kinder-Zahn-Mobil zunächst eine gründliche Zahnreinigung statt und anschließend wurde von der Jugendzahnärztin die Touchierung der Zähne mit Fluoridlack (Duraphat) durchgeführt. Diese Lackierung wurde ebenfalls wieder in dem vorhandenen Fluoridpass eingetragen.
Erfolge der Vorbeugung
Durch viele Untersuchungen konnte belegt werden, dass regelmäßige und richtig durchgeführte Vorbeugungsmaßnahmen zu einer deutlichen Verbesserung des Zahngesundheitszustandes führen.
Die Statistik des Gesundheitsamtes des Kreises Düren über die Reihenuntersuchungen im Jahre 2010 ergab folgendes Bild:
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Kindergärten Von 6.175 untersuchten Kindern
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Grundschulen Von 9.981 untersuchten Kindern
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Hauptschulen Von 961 untersuchten Kindern
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Gesamtschulen Von 922 untersuchten Kindern
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Realschulen Von 1.360 untersuchten Kindern
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Förderschulen Von 1.007 untersuchten Kindern
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Materialien
Neben der Durchführung von Info-Veranstaltungen, beispielsweise "Tag der Zahngesundheit am 25.09.", Kariestunnel, werden in den Kindergärten und Schulen Materialien zur erfolgreichen Durchführung der Prophylaxe kostenlos verteilt, so z. B. 39.160 Kinderzahnbürsten und mehr als 8.060 Tuben Zahnpasta sowie fast 43.200 Arbeitsblätter, Broschüren und sachbezogene Informationen.
Kosten
Die gesetzlichen Krankenkassen im Kreis Düren gaben im Jahr 2010 für die Kariesprophylaxe insgesamt 270.181,50 EUR aus.
Ausblick
Die Mitarbeiterinnen des Arbeitskreises, die Jugendzahnärztinnen des Gesundheitsamtes als auch die beteiligten Zahnärzte und Zahnärztinnen wollen die gruppenprophylaktischen Maßnahmen im Jahr 2011 kontinuierlich fortsetzen. Auch das begonnene Intensivprogramm zur Betreuung von Kindern mit hohem Kariesrisiko wird fortgesetzt.
Unsere Prophylaxe-Beraterinnen stellen sich vor
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Sabine Eiden-Simon |
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Hedwig Körrer |
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Roswitha Krebs |
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Birgit Pischka |
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Silke Schmidt |
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Henriette Unger |
Tipps: Immer wieder aktuell!
Schultüte mal anders...!
Der erste Schultag steht vor der Tür. Endlich - das heiß ersehnte Abenteuer - die Schule beginnt. Der neugekaufte Schulranzen glänzt in bunten Neonfarben. Aufgeregt nimmt jedes Kind am Morgen des ersten Schultages seine Schultüte in Empfang und trägt sie selbstbewusst zur Schule. Mittags ist es dann endlich soweit: Die bunte Wundertüte darf geplündert werden.
Ganz klar: Für diesen wichtigen Moment denken sich Erzieher, Eltern oder auch Großeltern einige Überraschungen aus.
Die üblichen Süßigkeiten - schnell im Supermarkt eingekauft - sind für die meisten Kinder inzwischen kaum noch etwas Besonderes. Auch Bauch und Zähne sagen hier: "Nein Danke!"
Mit einer fantasievoll gefüllten Schultüte können sie ihrem ABC-Schützen sicherlich eine größere Freunde bereiten, denn gerade Kinder lieben Überraschungen; selbst wenn sie nur aus Kleinigkeiten bestehen. Hier einige beliebte Alternativen, die sich als Füllung für die Schultüte eignen:
Zum Spielen: |
Für die Schule: |
| • Kartenspiel | • ein buntes Lineal |
| • Abziehbilder | • originelle Stifte, Spitzer, Radiergummis |
| • Mini-Autos | • eine Kinderlupe |
| • Springseil | • ein bunter Zettelkasten |
| • Musik- oder Märchenkassette | • bunte Lesezeichen |
| • Seifenblasen | |
| • Malbücher | |
| • Knetmasse | Alternativen zu Süßigkeiten: |
| • Kuscheltier | • Obst |
| • Jo-Jo | • Nüsse / Studentenfutter |
| • Sticker und Buttons + Album | • zuckerfreie Kaugummis, Drops, Pfefferminz, Bonbons |
| • Bastelbogen | • Müsli-Riegel ohne Zucker |
| • Stempel mit Namen und Adresse | |
Außerdem: |
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| • eine Eintrittskarte für Kino, Zoo, Kasperletheater, Zirkus oder Schwimmbad, Fußballspiel | |
| • ein Gutschein für einen gemeinsamen Spiel- oder Bastelnachmittag | |
| • Haarspange | |
| • buntes Armband | |
| • Minifläschchen Parfüm oder Creme, Duschzeug | |
Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Wenn ihr Kind seine Schultüte neugierig öffnet, findet es etwas Besonderes vor, was es stolz auch seinen Freunden zeigen kann. Und sie selbst können sicher sein, ihrem Kind einen gesunden Start für den Schulalltag zu ermöglichen.
So bleibt der erste Schultag für ihr Kind in bester Erinnerung!










