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Arbeitskreis Zahngesundheit im Kreis Düren

AOK BKK IKK
Bundesknappschaft Krankenkasse für den Gartenbau Landwirtschafts Krankenkasse
Kreis Düren

Über den Arbeitskreis Zahngesundheit

Wir stellen uns vor:

Wir sind ein Zusammenschluss der im Kreis Düren vertretenen gesetzlichen Krankenkassen (AOK, alle Ersatzkassen, Betriebskrankenkassen, Knappschaft, Innungskrankenkasse, Krankenkasse für den Gartenbau, Landwirtschaftliche Krankenkasse) der kreisdürener Zahnärzte und des Gesundheitsamtes des Kreises Düren.

Wir haben einen gesetzlichen Auftrag zu erfüllen, nämlich die regelmäßige vorbeugende Zahngesundheitspflege der Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr, insbesondere in den Kindergärten und Grundschulen.

Wir tun dies

  • durch die Vermittlung von Kenntnissen über die Technik, den Zeitpunkt und die Dauer der praktische Zahnpflege
  • die zahngesunde Ernährung
  • die Möglichkeit der Fluoridierung (Zahnschmelzhärtung)
  • durch die Motivation zum regelmäßigen Zahnarztbesuch

Wir erfüllen unsere Verpflichtungen

  • mit fünf pädagogisch und zahnmedizinisch ausgebildeten Beraterinnen und "Kinder-Zahn-Mobilen"
  • unter Mitarbeit der Zahnärztinnen des Gesundheitsamtes und einer großen Zahl niedergelassener Zahnärzte und Zahnärztinnen
  • mit zahlreichen Broschüren, Arbeitsblättern und Zahnpflegeartikeln

Wir freuen uns über

  • Ihre Anregungen und sachliche Kritik
  • ein persönliches Kennenlernen, z.B. anlässlich unseres Besuches im Kindergarten

Positive Ergebnisse - "Das Jahr 2011"

Vorbeugung vermindert Kariesrisiko

Wie in allen hochzivilisierten Ländern hatte die Zahnkaries (die Zahnfäule) auch bei uns ein erschreckend hohes Ausmaß angenommen. Kein menschliches Organ erkrankt häufiger als die Zähne. Dies ist um so bedenklicher, als weitgehend die Gesundheit des ganzen Körpers mit von der Erhaltung eines vollständigen, gesunden und kräftigen Gebisses abhängt. Karies und Parodontitis (Zahnbetterkrankung) entstehen zumeist durch falsches Verhalten, sind also weder vererbt noch schicksalsbedingt. Deshalb kommt der Kariesprophylaxe (der Vorbeugung) große Bedeutung zu. Regelmäßige Zahn- und Mundpflege von frühester Jugend an - "was Hänschen nicht lernt…" - sind deshalb notwendig.

Ziel und Aufgabe

Nach den wissenschaftlichen Erkenntnissen sind Grundlagen der Gruppenprophylaxe: Richtige Zahnpflege, eine zahngesunde Ernährung, eine dosierte Fluoridanwendung und die Motivation zum regelmäßigen Zahnarztbesuch.

Zielgruppen

Das Tätigkeitsfeld des Arbeitskreises umfasst alle Kindergärten (z. Zt. 145), Grund- und Förderschulen (z. Zt. 68) im Kreis Düren und die 5. und 6. Schuljahre der Haupt- und Gesamtschulen (z. Zt. 17), sowie das 5. Schuljahr einer Realschule und die Eingangsklasse der Rheinischen Blindenschule in Düren. 

Personal und Fahrzeuge

Es stehen dem Arbeitskreis eine beratende Zahnärztin (des Gesundheitsamtes) und fünf pädagogisch und in der zahnmedizinischen Gruppenprophylaxe ausgebildete Beraterinnen zur Verfügung, dazu fahrbare "Kinder-Zahn-Mobile". Ein Fahrzeug, eingerichtet mit vier Zahnputzplätzen, wird in den Förder, Haupt- und Gesamtschulen eingesetzt, weil es hier an entsprechenden Waschräumen mangelt. Das andere Mobil enthält einen kompletten Zahnarzt-Behandlungsstuhl als Demonstrationsobjekt in den Kindergärten.

Mitarbeit der Zahnärzte

Erstmals seit dem Frühjahr 1996 arbeiten auch 43 niedergelassene Zahnärzte und Zahnärztinnen mit, indem sie 1.520 Vorschulkinder aus dem Kindergarten in ihre Praxis einladen.

Ergebnisse aus dem Jahr 2011

145 Kindergärten mit 378 Gruppen und 6.332 Kindern wurden 2011 mit unserem Prophylaxeprogramm betreut, davon 34 % sogar zweimal. Daneben wurden 8 Förderschulen, 54 Grundschulen, 1 Realschule, 14 Haupt- und Gesamtschulen und die Rheinische Schule für Blinde mit insgesamt 517 Klassen und 10.212 Kindern besucht.

Praktische Zahnpflege

Während des Aufenthalts im Kindergarten putzen zumeist nach dem gemeinsamen Frühstück die Zähne täglich 4.769 Kinder in 104 Kindergärten.

Kariesrisiko-Prophylaxe

Die Intensivprophylaxe in den beiden Grundschulen für die Kinder 1. - 4. Schuljahr wurde im Berichtsjahr fortgesetzt. Nach dem gemeinsamen Schulfrühstück im Klassenraum fand im Kinder-Zahn-Mobil zunächst eine gründliche Zahnreinigung statt und anschließend wurde von der Jugendzahnärztin die Touchierung der Zähne mit Fluoridlack (Duraphat) durchgeführt. Diese Lackierung wurde ebenfalls wieder in dem vorhandenen Fluoridpass eingetragen.

Erfolge der Vorbeugung

Durch viele Untersuchungen konnte belegt werden, dass regelmäßige und richtig durchgeführte Vorbeugungsmaßnahmen zu einer deutlichen Verbesserung des Zahngesundheitszustandes führen.

Die Statistik des Gesundheitsamtes des Kreises Düren über die Reihenuntersuchungen im Jahre 2011 ergab folgendes Bild:

Kindergärten

Von 5.804 untersuchten Kindern

  • waren 1.152 Kinder (= 20 v. H.) behandlungsbedürftig
  • hatten 445 Kinder (= 8 v. H.) ein saniertes Gebiss
  • und hatten 4.207 Kinder (= 72 v. H.)
    ein naturgesundes Gebiss.

Grundschulen

Von 8.742 untersuchten Kindern

  • waren 2.101 Kinder (= 24 v. H.) behandlungsbedürftig
  • hatten 2.454 Kinder (= 28 v. H.) ein saniertes Gebiss
  • und hatten 4.187 Kinder (= 48 v. H.)
    ein naturgesundes Gebiss.

Hauptschulen

Von 741 untersuchten Kindern

  • waren 137 Kinder (= 19 v. H.) behandlungsbedürftig
  • hatten 156 Kinder (= 21 v. H.) ein saniertes Gebiss
  • und hatten 448 Kinder (= 60 v. H.) ein naturgesundes Gebiss

Gesamtschulen

Von 1.082 untersuchten Kindern

  • waren 91 Kinder (= 8 v. H.) behandlungsbedürftig
  • hatten 184 Kinder (= 17 v. H.) ein saniertes Gebiss
  • hatten 807 Kinder (= 75 v. H.) ein naturgesundes Gebiss

Realschulen

Von 1.311 untersuchten Kindern

  • waren 90 Kinder (= 7 v. H.) behandlungsbedürftig
  • hatten 223 Kinder (= 17 v. H.) ein saniertes Gebiss
  • hatten 998 Kinder (= 76 v. H.) ein naturgesundes Gebiss

Förderschulen

Von 587 untersuchten Kindern

  • waren 182 Kinder (= 31 v. H.) behandlungsbedürftig
  • hatten 126 Kinder (= 22 v. H.) ein saniertes Gebiss
  • hatten 279 Kinder (= 47 v. H.) ein naturgesundes Gebiss

Materialien

Neben der Durchführung von Info-Veranstaltungen, beispielsweise "Tag der Zahngesundheit am 25.09.", Kariestunnel, werden in den Kindergärten und Schulen Materialien zur erfolgreichen Durchführung der Prophylaxe kostenlos verteilt, so z. B. 41.300 Kinderzahnbürsten und mehr als 8.580 Tuben Zahnpasta sowie fast 59.400 Arbeitsblätter, Broschüren und sachbezogene Informationen.

Kosten

Die gesetzlichen Krankenkassen im Kreis Düren gaben im Jahr 2011 für die Kariesprophylaxe insgesamt 285.852,93 EUR aus.

Ausblick

Die Mitarbeiterinnen des Arbeitskreises, die Jugendzahnärztinnen des Gesundheitsamtes als auch die beteiligten Zahnärzte und Zahnärztinnen wollen die gruppenprophylaktischen Maßnahmen im Jahr 2012 kontinuierlich fortsetzen. Auch das Intensivprogramm zur Betreuung von Kindern mit hohem Kariesrisiko wird fortgesetzt.

Unsere Prophylaxe-Beraterinnen stellen sich vor

Sabine Eiden-Simon 

Sabine Eiden-Simon
Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Von Beruf ist sie staatlich anerkannte Erzieherin und war 19 Jahre in ihrem Beruf tätig, u. a. als Leiterin und Gruppenleiterin. Frau Eiden-Simon ist seit 2011 beim Arbeitskreis beschäftigt.

Hedwig Körrer 

Hedwig Körrer
Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Von Beruf ist sie Zahnarzthelferin, sie war 6 Jahre in diesem Beruf tätig. Seit 1996 ist Frau Körrer beim Arbeitskreis Zahngesundheit beschäftigt.

Roswitha Krebs

Roswitha Krebs
Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Von Beruf ist sie staatlich anerkannte Erzieherin, sie war 16 Jahre im Kindergarten tätig, u.a. als Leiterin. Seit 1993 ist Frau Krebs beim Arbeitskreis Zahngesundheit beschäftigt.

Birgit Pischka

Birgit Pischka
Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Von Beruf ist sie staatlich anerkannte Erzieherin. Sie war fast 25 Jahre im Kindergarten tätig, u. a. als stellvertretende Leiterin und als Gruppenleiterin. Seit 2009 ist Frau Pischka beim Arbeitskreis Zahngesundheit beschäftigt.

Silke Schmidt

Silke Schmidt
Sie ist verheiratet und hat ein Kind. Von Beruf ist die staatlich anerkannte Erzieherin und war 8 Jahre in ihrem Beruf tätig, u. a. als Gruppenleiterin und stellvertretende Seit 2010 ist Frau Schmidt beim Arbeitskreis Zahngesundheit beschäftigt.

Henriette Unger

Henriette Unger
Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Von Beruf ist sie staatlich anerkannte Erzieherin, sie war 6 Jahre als Gruppenleiterin im Kindergarten tätig und zwei Jahre beim Stadtjugendamt in Düren. Seit 1990 ist Frau Unger beim Arbeitskreis Zahngesundheit beschäftigt.

Tipps: Immer wieder aktuell!

Schultüte mal anders...!

Der erste Schultag steht vor der Tür. Endlich - das heiß ersehnte Abenteuer - die Schule beginnt. Der neugekaufte Schulranzen glänzt in bunten Neonfarben. Aufgeregt nimmt jedes Kind am Morgen des ersten Schultages seine Schultüte in Empfang und trägt sie selbstbewusst zur Schule. Mittags ist es dann endlich soweit: Die bunte Wundertüte darf geplündert werden.

Ganz klar: Für diesen wichtigen Moment denken sich Erzieher, Eltern oder auch Großeltern einige Überraschungen aus.
Die üblichen Süßigkeiten - schnell im Supermarkt eingekauft - sind für die meisten Kinder inzwischen kaum noch etwas Besonderes. Auch Bauch und Zähne sagen hier: "Nein Danke!"

Mit einer fantasievoll gefüllten Schultüte können sie ihrem ABC-Schützen sicherlich eine größere Freunde bereiten, denn gerade Kinder lieben Überraschungen; selbst wenn sie nur aus Kleinigkeiten bestehen. Hier einige beliebte Alternativen, die sich als Füllung für die Schultüte eignen:

Zum Spielen:

Für die Schule:

• Kartenspiel • ein buntes Lineal
• Abziehbilder • originelle Stifte, Spitzer, Radiergummis
• Mini-Autos • eine Kinderlupe
• Springseil • ein bunter Zettelkasten
• Musik- oder Märchenkassette • bunte Lesezeichen
• Seifenblasen
• Malbücher
• Knetmasse Alternativen zu Süßigkeiten:
• Kuscheltier • Obst
• Jo-Jo • Nüsse / Studentenfutter
• Sticker und Buttons + Album • zuckerfreie Kaugummis, Drops, Pfefferminz, Bonbons
• Bastelbogen • Müsli-Riegel ohne Zucker
• Stempel mit Namen und Adresse

Außerdem:

• eine Eintrittskarte für Kino, Zoo, Kasperletheater, Zirkus oder Schwimmbad, Fußballspiel
• ein Gutschein für einen gemeinsamen Spiel- oder Bastelnachmittag
• Haarspange
• buntes Armband
• Minifläschchen Parfüm oder Creme, Duschzeug

Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Wenn ihr Kind seine Schultüte neugierig öffnet, findet es etwas Besonderes vor, was es stolz auch seinen Freunden zeigen kann. Und sie selbst können sicher sein, ihrem Kind einen gesunden Start für den Schulalltag zu ermöglichen.
So bleibt der erste Schultag für ihr Kind in bester Erinnerung!

schultüte

Termine

Am 25.09. findet der "Tag der Zahngesundheit" statt.

Übrigens

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Ak Zahngesundheit

Arbeitskreis Zahngesundheit im Kreis Düren

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Promenadenstr. 1 - 3
52428 Jülich
Tel.: 02461/682-301
Fax.: 02461/682-402
E-Mail: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

 

Ansprechpartner:

Rosemarie Lennartz

Vorsitzender:
Horst Gaubatz

Geschäftsführer:
Josef Johann Schmitz

Jugendzahnärztin des Gesundheitsamtes Düren:
Christine Reusch