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Verkehr im Kreis Düren

Aachener Verkehrsverbund (AVV)

Der Zweckverband Aachener Verkehrsverbund (AVV) und seine Managementgesellschaft AVV-GmbH haben ihren Sitz in Aachen. Dem Zweckverband ist die Entscheidung über die Planung, Organisation und Ausgestaltung des straßengebundenen ÖPNV übertragen übertragen. Er hat auf die Bildung eines Gemeinschaftstarifes und einheitliche Beförderungsbedingungen sowie auf ein koordiniertes Verkehrsangebot hinzuwirken.

Nahverkehr Rheinland (NVR)

Der Nahverkehr Rheinland (NVR) wurde zum 1.1.2008 initiert. Er ist einer der drei neuen Zweckverbände für das Land Nordrhein-Westfalen. Der NVR ist der gemeinsame Dach-Zweckverband der Zweckverbände Aachener Verkehrsverbund (AVV) und Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS). Für die Durchführung der Aufgaben ist die "Nahverkehr Rheinland GmbH" zuständig. Der Zweckverband Nahverkehr Rheinland erschließt das Gebiet der beiden Zweckverbände AVV und VRS, welches sich westlich von Aachen über Düren und Köln bis östlich zum oberbergischen Kreis und nördlich von Heinsberg bzw. Leverkusen bis südlich nach Euskirchen bzw. Bonn erstreckt. Der Zweckverband hat die bisherigen Aufgaben der beiden Verkehrsverbände übernehmen. Dies sind Planung, Organisation und Finanzierung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV), was bis dahin nur auf die einzelnen Regionen ausgerichtet war. Somit erhofft man sich mit der Zentralisierung der Aufgaben ein besseres Angebot mit höherer Qualität für den Kunden.

Planung des Öffentlichen Personennahverkehrs im Kreis Düren

Öffentlicher Personennahverkehr ist eine Aufgabe der Daseinsvorsorge. Man versteht darunter die allgemein zugängliche Beförderung von Personen mit Verkehrsmitteln im Linienverkehr (Zug und Bus), die überwiegend dazu bestimmt sind, die Verkehrsnachfrage im Stadt-, Vorort- oder Regionalverkehr zu befriedigen. Das ist im Zweifel der Fall, wenn in der Mehrzahl der Fahrgäste eines Verkehrsmittels die gesamte Reiseweite 50 Kilometer oder die gesamte Reisezeit einer Stunde nicht übersteigt. Die politischen Gremien haben im Jahre 2007 die weitere Fortschreibung des Nahverkehrsplans für den Kreis Düren beschlossen. Die Novellierung ist für Ende 2009 vorgesehen. Die aktuelle 1. Fortschreibung des Nahverkehrsplanes für den Kreis Düren finden Sie
In den Nahverkehrsplan des Kreises Düren sind auf der Grundlage der vorhandenen und geplanten Siedlungs- und Verkehrsstrukturen sowie einer Prognose der zu erwartenden Verkehrsentwicklung Ziele und Rahmenvorgaben für das betriebliche Leistungsangebot und seine Finanzierung sowie die Investitionsplanung festzulegen. Der Rahmen für das betriebliche Leistungsangebot hat die für die Abstimmung der Verkehrsleistung des ÖPNV notwendigen Mindestanforderungen für Betriebszeiten, Busfolgen und Anschlussbeziehungen an wichtigen Verknüpfungspunkten darzustellen sowie die Ausrüstungsstandards der im ÖPNV eingesetzten Fahrzeuge vorzugeben. Bei den Aussagen zur Investitionsplanung ist der voraussichtliche Finanzbedarf anzugeben. Der Nahverkehrsplan hat darüber hinaus die Struktur und Fortentwicklung der gemeinschaftlichen Beförderungsentgelte und -bedingungen zu enthalten.

Verkehrskonzept Kreis Düren

Der Kreis Düren hat für sein Kreisgebiet ein integriertes Gesamtverkehrsgutachten, das sogenannte Kreisverkehrskonzept erstellen lassen. Das Gutachten hat alle Verkehrsträger wie ÖPNV/SPNV, Individualverkehre, Güterverkehre, Fahrradverkehre und Freizeitverkehre untersucht. Im Vorfeld waren umfangreiche Grundlagenermittlungen über Haushaltsbefragungen, Fahrgastbefragungen, Fahrgastzählungen und Verkehrszählungen unter Hinzuziehung von statistischen Strukturdaten durchzuführen. Ziel des Gutachtens ist insbesondere, Maßnahmenvorschläge für eine Verbesserung der Verkehrsverhältnisse zu präsentieren, mit dem ausdrücklichen Wunsch, den ÖPNV/SPNV zu stärken.

Fahrradfreundlicher Kreis Düren

Der Kreis Düren strebt die Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaftd der fahrradfreundlichen Städte, gemeinden und kreis in NRW (AGFS) an. Hauptziele des Kreises sind hier: Etablierung Eine Förderung des Radverkehrsanteils entspannt die verkehrliche Situation und schafft darüber hinaus Freiräume für den Kfz-Verkehr, der für die Erreichbarkeit und wirtschaftliche Funktionsfähigkeit der Kommunen unabdingbar ist. Die Mitglieder der bestehenden Arbeitsgemeinschaft verstehen sich also nicht nur als "fahrradfreundlich", sondern darüber hinaus als Modellstädte für eine zukunftsfähige, ökologisch sinnvolle und stadtverträgliche Mobilität und unterstützen alle Maßnahmen, die Städte und Gemeinden als Lebensraum stärken. Weiterhin kann des Projekt "Fahrradfreundlicher Kreis Düren" in bereits laufende Prozesse, Initiativen und Projekte integriert werden. Hier können Synergieeffekte genutzt werden. Die regionalen touristischen Gegebenheiten als auch das nahe Umfeld der Region bieten vielversprechende Potenziale für eine Inwertsetzung des Kreises Düren, die beispielsweise durch die euregionale Ausrichtung des Projekts "Grünmetropole" zusätzlich unterstrichen wird. Mit der Entwicklung eines Freizeit- und Tourismuskonzeptes für das Indeland soll vor diesem Hintergrund ein Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung der Region geleistet werden. Mehr Fahrradfreundlichkeit und die Erlangung des Labels Fahrradfreundlicher Kreis würde ein weiterer Schritt in Richtung nachhaltige Entwicklung darstellen.
 

Kreisentwicklung und -straßen

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