Sicherheit steht an erster Stelle
Ziel ist es, Unfälle zu vermeiden und dafür zu sensibilisieren, so zu fahren, dass niemandem etwas passiert. Jeder Verletzte, jeder Unfall ist einer zu viel. NRW-Innenminister Herbert Reul betonte unter anderem, wie wichtig gute Schutzkleidung ist und dass Motorradfahrer über keine Knautschzone verfügen. Ein kleiner Fahrfehler könne schon schlimme Folgen haben. Gerade nach der Winterpause müssten sich Mensch und Maschine wieder fahrbereit machen.
Verkehrsminister Oliver Krischer lobte den Verkehrsversuch auf der Panoramastraße, den der Kreis Düren mit der RWTH Aachen im Kalltal durchführt. Fahrbahnmarkierungen wie Ellipsen haben nachweislich dazu geführt, dass Biker sichererer durch die Kurven kommen. Der Versuch soll nun auch auf den Kreis Euskirchen ausgeweitet werden.
Landrat Dr. Ralf Nolten betonte, dass die bestärkt werden sollen, die mit Genuss fahren. Nicht die Raser, die sich und andere gefährden. Gegenseitige Rücksichtnahme sei entscheidend. Das unterstrich auch Heimnbachs Bürgermeister Jochen Weiler: Angepasst unterwegs sein, so wenig Lärm wie möglich machen. Die NRW-Initiative #sicherimStraßenverkehr warb ebenfalls für mehr Verantwortung und Sicherheit – mit den zahlreichen Netzwerkpartnern, die sich der Initiative mittlerweile angeschlossen haben. Darunter nun auch der Kreis Düren und die Stadt Heimbach. Landrat Ralf Nolten und Bürgermeister Jochen Weiler nahmen die Beitrittsurkunden entgegen.
An zahlreichen Ständen wurde rund um sichereres Fahren informiert, mit dabei waren Polizei, Verkehrswacht, ADAC, DEKRA, das Institut für Zweiradsicherheit, die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr sowie weitere Partner. Allen allseits eine gute Fahrt! Auch das strahlte der Aktionstag ab.

