Menschenleben retten
Zuwachs beim Rettungsdienst Kreis Düren (RDKD): Drei neue Auszubildende haben im März ihren Dienst aufgenommen und werden sich beim Kreis Düren zu Notfallsanitäterinnen ausbilden lassen. Anne Krampe-Peplowski, Katrin Rachner und Laura Hilger lernen in den kommenden drei Jahren in rund 1900 Stunden sowohl in der Theorie als auch in der Praxis alles, was sie brauchen, um Menschenleben zu retten.
Der 2. März 2026 war ihr erster offizieller Tag in Uniform. Geschützt und gut sichtbar, ausgerüstet für den Dienst am und für den Menschen. Die drei Auszubildenden erwartet aber neben der Praxis auch „ein intensiver Schulblock, das hat sich über die Jahre verändert“, erläuterte Dr. Norbert Hambach, Vorstand der RDKD, bei der Begrüßung am Campus Stockheim in Kreuzau. Die drei Auszubildenden werden viel über die Anatomie des Menschen kennenlernen und inhaltlich in die Tiefe gehen. „Das ist eine tolle Ausbildung und sie erfordert Ruhe und Festigkeit. Es freut mich, dass Sie sich dazu entschlossen haben“, sagte Landrat Dr. Ralf Nolten. „Sie lernen neben der Anatomie vor allem auch Menschen kennen. Und das ist das Schönste, das man beruflich machen kann: Menschen kennenlernen und – in Ihrem Fall – Leben retten.“
Höchste nichtärztliche Qualifizierung im Rettungsdienst
Der Notfallsanitäter ist die höchste nichtärztliche Qualifizierung im Rettungsdienst. Ausgebildet werden die drei Frauen sowohl in den Rettungswachen vor Ort, in den Kliniken als auch im NOBIZ, dem Notfallbildungszentrum Eifel-Rur gGmbH, am Campus in Stockheim. Für andere da sein, helfen, etwas bewirken und eine hohe Verantwortung tragen – das sind einwandfrei die Gründe, weshalb sich die drei neuen Auszubildenden für diesen beruflichen Werdegang entschieden haben. Und sie müssen ihn nicht alleine gehen. An ihrer Seite sind Robert Engels, Leiter des Einsatzdienstes, sowie sein Stellvertreter Guido Kühler, Michael Wimberger, leitender Praxisanleiter, sein Stellvertreter Thomas Wagner und Andrea Holz, RDKD-Verwaltungsleitung. „Es gibt wenige Jobs, in denen man Leben retten kann. Diese Ausbildung ist ein gutes Rüstzeug, von dem Sie in Ihrem Berufsleben immer profitieren werden“, sagte Kreisdirektor Dr. Martin Stiller.

