Neue Kapazitäten schaffen
Darüber hinaus sorgt die Unternehmensgruppe dafür, dass Busse und Züge – auch jene, die weit über den Kreis hinaus in Nordrhein-Westfalen und deutschlandweit unterwegs sind – zuverlässig, sicher und technisch auf dem neuesten Stand bleiben.
Da der bisherige Werkstattstandort an der Kölner Landstraße zunehmend an seine Kapazitätsgrenzen stößt, entsteht ab dem Jahr 2028 im nördlichen Bereich des Dürener Bahnhofs ein neues, modernes Technikzentrum. Der Neubau umfasst umfangreiche Werkstatt- und Büroflächen, ist technologieoffen konzipiert und berücksichtigt auch alternative Antriebsarten. Mit einer Investitionssumme von rund 30 Millionen Euro schafft das Projekt etwa 150 neue Arbeitsplätze. Die Fertigstellung ist bis Mitte 2029 vorgesehen.
Im Rahmen der öffentlichen Vorstellung des Projekts betonte Herbert Häner, Mitglied der Geschäftsführung der R.A.T.H. GmbH, die Bedeutung des Vorhabens: „Neue Aufträge und steigende technologische Anforderungen machen eine moderne Werkstattinfrastruktur notwendig. Wir schaffen hier Kapazitäten, die den zukünftigen ÖPNV nachhaltig prägen und verbessern.“
Auch Landrat Dr. Ralf Nolten hob die Relevanz des Projekts hervor: „Eine moderne Infrastruktur ist entscheidend, gerade im Strukturwandel. Die R.A.T.H.-Gruppe ist ein leistungsfähiger Partner. Das Projekt steht für neue Industriearbeitsplätze, regionale Wertschöpfung und eine verlässliche Mobilität für die Menschen im Kreis Düren.“
Dürens Bürgermeister Frank Peter Ullrich verwies auf die städtebauliche Entwicklung rund um den Bahnhof: „Direkt am Bahnhof wächst mit unserem Innovationsquartier ein neues Stadtviertel, das Wohnen, Arbeiten und Lernen verbindet. Das Technikzentrum passt perfekt in dieses moderne Umfeld und stärkt die Brücke zwischen Industrie und Wissenschaft.“
Mit dem neuen Technikzentrum setzt die R.A.T.H.-Gruppe ein deutliches Zeichen für eine leistungsfähige Mobilität, für zusätzliche Arbeitsplätze und für einen aktiv gestalteten Strukturwandel im Kreis Düren.

