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Kreis Düren

Zwei Grafen gaben sich die Ehre auf Burg Nideggen

Der Deutsche Ritterconvent war auf Einladung des Burgenmuseums zum vierten Mal zu Gast auf Burg Nideggen. In diesem Jahr präsentierte der Convent am Internationalen Museumstag neben authentischem Lagerleben eine historische Modenschau. Magd, Knecht, Bauern, Jäger, niederer Adel, aber auch der Hochadel gaben sich die Eh

Der weiße Gürtel des adligen Ritters symbolisiert Ehre, Tugend und Wahrhaftigkeit des Ritters. Foto: Kreis Düren

Troubadour Knut Seckel lässt das Mittelalter klingen

Präzise und anschaulich wurde die Ausstattung der Stände erläutert, wofür es viel Applaus gab. Die Vorführung wurde vom Minnesänger und Troubadour Knud Seckel begleitet. Die gotische Harfe, die Einhandflöte, aber auch Dudelsack und Trommel entführten die zahlreichen Besucher in die Welt des Hochmittelalters.

Höhepunkt war der Aufritt von Graf Walram von Jülich und seinem Gast, dem Landgraf von Hessen. Sie zeigten hoch zu Ross, wie ein Graf des Hochmittelalters ausgestattet war. Erläutert wurden die Reitkunst eines Ritters und die Regularien, die es zu beachten galt, wenn die Grafen mit ihren Pferden gegeneinander antraten.

Ritterconvent fühlt sich wohl auf Burg Nideggen

Viele Besucher nutzten den Tag, um das Museum, das Lager und die Präsentationen ausgiebig zu erkunden. Das Burgenmuseum Nideggen und der Deutsche Ritterconvent möchten ihre gute Kooperation im nächsten Jahr am Internationalen Museumstag fortführen. Mit einigen Zunftständen des Conventes gibt es bereits ein Wiedersehen am 14. und 15. September 2019, wenn das Burgenmuseum sein 40-jähriges Bestehen feiert.

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