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Kreis Düren

40. Geburtstag: Herzlichen Glückwunsch, Burgenmuseum Nideggen!

40 Jahre Burgenmuseum Nideggen: "Sie schreiben eine ungeheure Erfolgsgeschichte", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn und schob zum Beleg gleiche eine imposante Zahl hinterher. Allein im vergangenen Jahr hätten 42 000 Besucher den Weg in "das am besten frequentierte Museum der Region" gefunden. Heute (15.9.) wird der 40.

Gruppenbild zum Geburtstag: Museumsleiterin Luzia Schlösser (2. v. l.) und Landrat Wolfgang Spelthahn (3. v. r.) mit weiteren Offiziellen und Gästen. Fotos: Kreis Düren

Die Erfolgsgeschichte, so der Landrat weiter, sei vor allem mit einem Namen verbunden: Luzia Schlösser. Sie ist die Leiterin des Nideggener Burgenmuseums und hätte mit ihrem außergewöhnlichen Engagement das Haus weit über den Kreis Düren hinaus bekannt gemacht. "Das Leben im Mittelalter wir hier lebendig", unterstrich der Landrat. Hier werde mit sehr viel Herzblut fachlich fundiert und kompetent gearbeitet, so dass der Grundstein für die Zukunft gelegt sei", sagte Wolfgang Spelthahn augenzwinkernd mit Blick auf den 100. Geburtstag.
Der gute Ruf habe das Haus auch für Schenkungen interessant gemacht. Der Nidegge-ner Sammler Dietrich Schnell vermachte dem Burgenmuseum eine Keramik-Sammlung, die aus mehr als 165 Exponaten von der Antike bis zur Neuzeit besteht und nun im Rahmen der Ausstellung "Den guten Ton finden!" zu sehen ist. "Das ist eine große Ehre für uns", sagte Luzia Schlösser. Die Museumsleiterin betonte, wie sehr Kultur und Kunst zur Bildung und persönlichen Entwicklung beitragen können. Landrat Spelthahn sprach hinsichtlich der Schenkung des Ehepaars Schnell von einer "großzügigen Gabe" und stellte die Bedeutung der Kunst auf den Alltag heraus. "Sie ist die Würze unseres Lebens".

Keramiken von der Antike bis zur Neuzeit, eine Schenkung von Dietrich Schnell, sind nun im Burgenmuseum zu sehen.

Passend untermalt wurde die Feierstunde vom Mhylsteyn Duo, das auf historischen Instrumenten Musik aus dem Mittelalter bot, während draußen im Burghof ein Zunfthandwerkermarkt Besucher anlockte. Eine Fotoausstellung erinnert zudem an den Wiederauf-bau der Burg ab 1946. Die Bilder stammen aus dem Nachlass von Kreisbaudirektor Ernst Matthes, der die Restaurationsarbeiten begleitete.

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