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Kreis Düren

Aus unserer Reihe zum Thema Tierschutz: Echinococcus granulosus – der Hundebandwurm

Dieser Parasit mit dem schwierigen Namen ist einer von vielen Gründen, warum die regelmäßige Entwurmung unserer Haushunde so wichtig ist, denn er kann auch eine Gesundheitsgefahr für den Menschen darstellen.

Auch für den Menschen gefährlich

Der Mensch kann nämlich als Fehlwirt befallen werden. Die Übertragung erfolgt meist über Schmierinfektionen vom mit Bandwurmeiern infiziertem Hundekot, dem Fell oder der Schnauze des Hundes. Die ersten Symptome, häufig Bauschmerzen, können unter Umständen erst nach 15 Jahren auftreten. 

Der Hundebandwurm bildet flüssigkeitsgefüllte Hohlräume, sogenannte Zysten in den befallenen Organen, meist in Leber und Lunge, aber auch an anderen Organen wie Herz oder Gehirn können diese auftreten. Abhängig von der Lokalisation der Zysten und ihrer Größe kann der klinische Verlauf stark variieren. Auch allergische Reaktionen bis hin zu einem allergischen Schock können auftreten 

Deshalb ist eine regelmäßige Entwurmung bei täglichem engen Kontakt auch eine Gesundheitsvorsorgemaßnahme für alle Familienmitglieder.

Bei Anregungen und Fragen wenden Sie sich gerne per E-Mail an: tierschutzkreis-duerende.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • ©Steve Alejandro - stock.adobe.com

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