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Kreis Düren

Aus unserer Reihe zum Thema Tierschutz: Hunde im Wald

In freier Natur lassen viele Hundebesitzer ihrem Tier freien Lauf. Dass dies Gefahren darstellt, ist unlängst bekannt. Und dennoch sollte auf diese Gefahren immer wieder hingewiesen werden.

Gefährliche Krankheiten

Da sind zunächst die Gefahren für den eigenen Hund. Es passiert schnell, dass der Hund tote oder im Verenden befindliche Tiere wie Füchse finden. Von diesen geht nicht nur die Gefahr aus, dass Ektoparasiten wie Flöhe oder Räudemilben, die den Fuchs befallen haben, auf den Hund übergehen. Auch sterben viele Füchse an der Staupe, für die auch der Hund empfänglich ist, sollte er nicht über einen Impfschutz verfügen. Der Hundehalter ist oft nicht schnell genug vor Ort, um den engen Kontakt solcher Kadaverfunde zu verhindern. Dies ist nämlich für einen Hund ein hochattraktiver Fund!

Es geht aber auch vom Hund eine Gefahr für das gesunde Wild aus. Gerade dann, wenn sich bei vielen Wildarten Nachwuchs einstellt. Allein wenn diese vom Hund aufgeschreckt werden, führt dies zu vermeidbarem Stress beim Wild.

Es sollte daher für jeden verantwortungsvollen Tierschützer selbstverständlich sein, seinen Hund im Wald anzuleinen.

Bei Anregungen und Fragen wenden Sie sich gerne per E-Mail an: tierschutzkreis-duerende.

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  • ©Steve Alejandro - stock.adobe.com

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