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Kreis Düren

Aus unserer Reihe zum Thema Tierschutz: Giftiger Oleander

Der Oleander erfreut sich bei uns vor allem als Topfpflanze auf Balkonen und Terrassen großer Beliebtheit. Aber nur wenige wissen, wie giftig diese Pflanze ist. Auch wenn die lanzettförmigen Blätter bitter schmecken, so werden sie doch von Tieren gerne aufgenommen.

Schon kleine Mengen gefährlich

Meist sind es Hunde, die sich durch das Anfressen der Blätter vergiften.  Aber auch Katzen knabbern an diesen Pflanzen. Auch wenn diese die harten Blätter sofort wieder erbrechen, kommt es zu Vergiftungserscheinungen mit schweren Herzrythmusstörungen aber auch Krämpfen oder Atemlähmungen.

Schon 15-20 Gramm frischer Oleanderblätter sind für ein Pferd tödlich. Aber auch getrocknete Blätter im Heu bleiben hochtoxisch. Es ist daher äußerst wichtig, Tiere nicht an diese Pflanze herankommen zu lassen.  Kommt es zu einer Vergiftung, muss sofort ein Tierarzt aufgesucht werden, um möglichst schnell den Magen zu entleeren. Das ist auch der Grund , weshalb eine Aufnahme der Blätter bei Pferden meist tödlich verläuft, da diese ja bekanntlich nicht erbrechen können.

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  • ©pisotckii - stock.adobe.com

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