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Kreis Düren

Aus unserer Reihe zum Thema Tierschutz: Achtung, Grannengefahr!

Gerade im späten Frühjahr und Sommer stellen Grannen oft eine Gefahr für unsere Hunde und auch Katzen dar. Wichtig ist, dass schnell reagiert wird.

Symptome wie Unruhe, Ohrschütteln, häufiges Niesen

Grannen sind kleine, feste, oft borstige Pflanzenteile von Gräsern und Getreidearten. Diese verfügen über Widerhaken, sodass sie bei Kontakt mit Hund oder Katze, die durch Wiesen und Felder laufen, am Körper und im Fell haften können. Das alleine ist noch ungefährlich, aber wegen ihrer harten Substanz können sich diese kleinen Pflanzenteile festsetzen und einbohren und so zu Schäden führen, je nachdem, an welcher Stelle sich diese einnisten. Dies können Köperhöhlen wie Ohr oder Nase sein.

Man sollte bei Symptomen wie Unruhe, Ohrschütteln oder häufigen Niesen immer auch an Grannen denken. Aber auch ein Einbohren in die Haut, meist an den Pfoten zwischen den Zehen, kommt häufig vor. Einmal unter der Haut wandern diese Grannen und führen zu Schwellungen und entzündlichen Veränderungen meist an den Pfoten oder sogar an den Beinen. Es sollte bei Verdacht immer ein Tierarzt aufgesucht werden, denn je schneller diese Granne, die als Fremdkörper im Körper sitzt und Schaden anrichtet, entfernt wird, umso kürze leiden unsere Haustiere an dieser oft schmerzhaften Störung.

Da man sein Tier nicht aus der Natur fernhalten kann, will und soll, könnte auch eine gründliche Musterung des Fells und der kritischen Stellen wie Kopfbereich und Pfoten, vor allem zwischen den Zehen und Ballen, eine Möglichkeit der Vorsorge sein.

Bei Anregungen und Fragen wenden Sie sich gerne per E-Mail an: tierschutzkreis-duerende.

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