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Kreis Düren

Aus unserer Reihe zum Thema Tierschutz: Tollwut, das gab's ja früher mal…

Tollwut, das gab's ja früher mal… So denken viele Menschen in Deutschland, denn die Bundesrepublik gilt seit 2008 offiziell als tollwutfrei. Dies ist aber eine trügerische Sicherheit.

Territorial veranlagt

Denn in zahlreichen Ländern gibt es diese für Mensch und Tier in jedem Fall tödliche Krankheit weiterhin. Und dies sind nicht nur weit entfernte Länder in Afrika oder Asien. Auch osteuropäische Länder wie die Türkei oder Serbien zählen dazu.

Die Übertragung dieser so gefährlichen Viruserkrankungen erfolgt über kleinste Hautverletzungen durch Bisse oder Kratzer, die nicht unbedingt blutig sein müssen und gerade beim Spiel mit jungen Hunden oder Katzen oft vorkommen. Deshalb sind die hiesigen Vorschriften zur Einfuhr von Hunden oder Katzen sehr streng. Nur mit einem wirksamen Tollwutschutz, der allein mittels Kennzeichnung des Tieres durch einen Mikrochip und dem zugehörigem blauen EU-Heimtierpass sicher nachgewiesen werden kann, darf ein Tier über ein Grenze transportiert werden. Gerade der florierende Welpenhandel führt immer wieder dazu, dass Tiere ohne Tollwutschutz in Deutschland ankommen, was eine ernsthafte Gefahr auch für die aufnehmende Familie darstellt.

Deshalb nochmals der eindringliche Apell, sich und seine Familie zu schützen und nur Hunde oder Katzen aus dem Ausland aufzunehmen, die älter als vier Monate sind und über eine Kennzeichnung und einen blauen EU-Pass verfügen, denn nur dann ist ein wirksamer Impfschutz gegen Tollwut überhaupt möglich.

Bei Anregungen und Fragen wenden Sie sich gerne per E-Mail an: tierschutzkreis-duerende.

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  • ©Steve Alejandro - stock.adobe.com

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