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Kreis Düren

Aus unserer Reihe zum Thema Tierschutz: Wildkaninchen oder Feldhase?

Im Frühjahr findet man sie schon mal im Feld oder auch an Waldrändern, den Nachwuchs von Hase oder Kaninchen. Das Wildkaninchen ist deutlich kleiner als der Feldhase und es hat deutlich kleinere, kürzere Ohren. Auch sonst unterscheiden sich die beiden Arten voneinander.

Auf keinen Fall anfassen

Das Wildkaninchen lebt in Kolonien und bringt seine nackten und blinden Jungen in gegrabenen Erdbauten zur Welt. Dort bleiben die Jungtiere ca. zwei Wochen. Wenn sie den Bau verlassen , sind sie bereits sehr aktiv. Sie stoßen bei großer Gefahr oder Angst hohe schrille Schreie aus, die leicht mit Schmerzäußerungen verwechselt werden können.

Der Feldhase dagegen ist außerhalb der Paarungszeit ein Einzelgänger, der tagsüber in flachen, gut getarnten Mulden ruht. Die Jungen sind sogenannte Nestflüchter, denn sie kommen bereits behaart und sehend zur Welt. Das Muttertier versteckt die Jungen in Mulden und versorgt sie 2-3 mal pro Tag. Findet man ein solches Jungtier, so wirkt es zwar verlassen, ist dies aber keineswegs. Es duckt und verlässt sich auf seine Tarnung, was keinesfalls so gedeutet werden sollte, als könne das Tier nicht fliehen. Es sollte auf keinen Fall angefasst werden, sondern auf jeden Fall in Ruhe gelassen werden, damit das Muttertier weiterhin das Junge versorgt.

Bei Anregungen und Fragen wenden Sie sich gerne per E-Mail an: tierschutzkreis-duerende.

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Bildnachweise

  • ©Steve Alejandro - stock.adobe.com

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