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Kreis Düren

Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht lobt Engagement des Kreises Düren

Wie gestaltet sich der demografische Wandel im Kreis Düren? Wie sehen Konzepte und Strategien aus? Fragen, auf die der Kreis nicht nur Antworten sucht, sondern auch findet. Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht wurde heute (11.8.) von Landrat Wolfgang Spelthahn empfangen, um sich ein Bild vor Ort zu machen.

Beeindruckt von der Tatkraft

Die Bundesfamilienministerin (mitte) machte sich auch ein Bild vom Familienbüro.

"Ich bin beeindruckt, mit welchem Engagement und mit welcher Tatkraft Sie hier zu Werke gehen", sagte sie am Ende ihrer gut zweistündigen Visite. 

Die Ministerin besuchte den Kreis Düren aus gutem Grund: Von 2016 bis 2020 beteiligte sich der Kreis am bundesweiten Programm "Demografiewerkstatt Kommunen", das seit diesem Jahr seine Fortsetzung und Weiterentwicklung in der "Zukunftswerkstatt Kommunen" erfährt. "Wir freuen uns sehr, dass sie sich über unsere Projekte im Kreis Düren informieren", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn und betonte, dass der Kreis Düren alle Generationen in den Blick nehme und fördere. So seien beispielsweise die Kita-Gebühren im Kreis schon lange weitgehend abgeschafft. Zudem würden mit den 15 Kommunen des Kreisgebietes Konzepte für die Offene Ganztagsgrundschule weiterentwickelt. Beides sei enorm wichtig, da der Kreis eine Wachstumsoffensive verfolge und bis 2025 rund 30.000 neue Bürgerinnen und Bürger gewinnen möchte. "Es ist sehr lobenswert, dass sie sich frühzeitig um die Rahmenbedingungen für den Zuzug kümmern", lobte Ministerin Lambrecht. Dies beobachte sie nicht in allem Kommunen in dieser Art.

 

Ehrenamt als wesentliches Thema

Während des vom Familienministerium geförderte Projektes "Demografiewerkstatt Kommunen" wurden im Kreis Düren mit Blick auf den demografischen Wandel die Bedarfe sowie Handlungsfelder und konkrete Maßnahmen erarbeitet, sagte Elke Ricken-Melchert, Leiterin des Amtes für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren im Kreis Düren. Für die Fortsetzung im Rahmen der "Zukunftswerkstatt Kommunen" setzen sich vor allem die beiden Kreis Dürener Bundestagsabgeordneten Thomas Rachel (CDU) und Dietmar Nietan (SPD) ein, die heute beim Ministerinnenbesuch dabei waren. 

Ein wesentlicher Teil der "Demografiewerkstatt Kommunen" war das Thema Ehrenamt. Ein gelungenes Beispiel ist die Qualifizierung von ehrenamtlichen Sorgebeauftragten, die Familienministerin Christine Lambrecht heute auch vorgestellt wurden. Nach ihrem Empfang im Kreishaus besuchte die Ministerin mit Landrat Wolfgang Spelthahn die Anlaufstelle "Düren sorgsam – Vier für ein Wir" an der Ecke Wilhelmstraße/Weierstraße in Düren. Die Anlaufstelle ist ein Zusammenschluss der Lebens- und Trauerhilfe, der Hospizbewegung Düren-Jülich, der Alzheimer Gesellschaft Kreis Düren und der Initiative Sorgekultur, die sich alle vier dort ehrenamtlich engagieren. Ministerin Lambrecht zeigte sich beeindruckt vom Engagement der ehrenamtlichen Kräfte, die von ihrer Arbeit berichteten. Der Kreis Düren hat zum Beispiel das 40-stündige Qualifizierungsangebot der Sorgebeauftragten finanziell unterstützt. Mittlerweile sind 56 Ehrenamtliche in den Kommunen tätig und unterstützen Menschen mit Rat und Tat. Initiatorin ist Gerda Graf, Ehrenvorsitzende des Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verbandes. 

 

Dank und Anerkennung

"Ihr Besuch gibt uns mächtig Rückenwind und ist eine große Wertschätzung", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn während des Besuchs.

"Ihr Besuch gibt uns mächtig Rückenwind und ist eine große Wertschätzung", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. "Wir fühlen und hervorragend aus Berlin unterstützt." Der Landrat bedankte sich auch bei den beiden Bundestagsabgeordneten Thomas Rachel und Dietmar Nietan für ihren Einsatz und die Unterstützung. Familienministerin Christinne Lambrecht betonte, wie wichtig ein regelmäßiger Austausch sei, um zu erfahren, wie vom Ministerium geförderte Projekte in der Praxis angenommen und umgesetzt werden. "Sie machen das hier in hervorragender Weise", sagte sie zum Abschluss und bedankte sich bei allen Projektbeteiligten für ihren "außergewöhnlichen Einsatz".

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