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Kreis Düren

"Wir schreiben ein neues Kapitel Kreis-Geschichte"

Aus dem Kreis Düren wird der Rurkreis Düren-Jülich. Dafür entschied sich mit großer Mehrheit heute Abend der Kreistag (7.12.) und leitete damit die Namensänderung ein – knapp 50 Jahre nach der kommunalen Neugliederung 1972.

Neuer Name für den Kreis Düren

"Mit der Erweiterung des Namens um ,Rur' und ,Jülich' wird sehr viel deutlicher, aus welchen Gebieten der Kreis besteht - und wofür er steht", hatte Landrat Wolfgang schon im Vorfeld der Abstimmung gesagt.


Für die Namensänderung war eine Mehrheit von 75 Prozent im Kreistag notwendig; dies wurde sogar noch übertroffen. Am Ende stimmten bei der Sitzung heute Abend in der Aula der Kaufmännischen Schulen insgesamt 53 Politikerinnen und Politiker für den neuen Rurkreis Düren-Jülich (5 Nein-Stimmen, 1 Enthaltung). "Wir schreiben nun ein neues Kapitel Kreis-Geschichte", sagte der Landrat. "Wir nutzen eine historische Chance auch für den Strukturwandel."


Die Rur ist das verbindende Element im gesamten Kreis. Jülich ist hinter Düren die mit Abstand größte Stadt und ein international anerkannter und bekannter Wissenschafts- und Forschungsstandort. Landrat Wolfgang Spelthahn, der die Umbenennung angestoßen hat, betonte, die beiden neuen Bezeichnungen "Rur" und "Jülich" seien wichtig, um den Kreis in seiner Gesamtheit und seinen wesentlichen Bestandteilen zu erfassen. Der neue Name "Rurkreis Düren-Jülich" führe zu einer höheren Identifikation aller Bürgerinnen und Bürger mit dem Kreis und außerdem zu einem Imagegewinn.

Die Kosten für die Umbenennung liegen bei rund 20.000 Euro und beschränken sich auf das Notwendigste. Ortsschilder, die zum Beispiel geändert werden müssen, werden zunächst professionell überklebt und erst erneuert, wenn sie ohnehin ausgetauscht werden müssen. So verhält es sich auch mit anderen Schildern oder Aufschriften an Wänden oder Autos. Briefbögen und ähnliche Schriftstücke können in vielen Fällen leicht digital angepasst werden. "Wir halten die Kosten so niedrig wie möglich", betont Landrat Wolfgang Spelthahn.  


Der Namensänderung muss nun noch das NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung zustimmen.

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