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Kreis Düren

Angst, schlechte Noten oder Ärger in der Klasse

Wer denkt in der Freizeit schon gerne an Schule? Manchmal ist es aber genau die Zeit, in der sich Eltern, Lehrer und Schüler Gedanken machen können, wie es eigentlich im Unterricht, mit dem Lernen und insgesamt in der Schule läuft. Es ist Zeit zum Reflektieren und zum Überlegen, was für die kommende Zeit gewünscht ist.

Der Schulpsychologische Dienst gibt Hilfestellung

Der Schulpsychologische Dienst des Kreises Düren steht dabei das ganze Jahr über als Ansprechpartner beratend zur Seite und hilft, Lösungen für viele Fragen rund um das Thema Schule zu finden. Auch das Lernen in Zeiten von Corona ist für viele Schüler nicht einfach. Der Schulpsychologische Dienst unterstützt dabei, die Herausforderungen, die im Bereich Schule auftreten, zu meistern. 

"Wenn Probleme in der Schule auftreten, dann ist unser Ziel, mit den Beteiligten und mit Hilfe unseres psychologischen Fachwissens herauszuarbeiten, wie die Situation verbessert werden kann. Uns ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass es den Schülerinnen und Schülern in der Schule besser geht", sagt Marla Consalter, Leiterin des Schulpsychologischen Dienstes und ergänzt: "Das gilt natürlich auch für die Lehrkräfte. Wer Probleme oder Sorgen hat, kann sich bei uns melden. Wenn es ihnen nicht gut geht, geht es den Schülerinnen und Schülern auch nicht gut."

Häufig melden sich die Eltern

Häufig sind es Eltern, die sich melden und sich um ihr Kind sorgen. "In vielen Fällen geht es um Defizite in der Leistung oder Probleme beim Lernen", sagt Consalter. "Aber auch Mobbing ist ein großes Thema, weswegen Eltern und Lehrer zu uns kommen." Die Anlässe sind vielfältig – ob Verhaltensauffälligkeiten, Ängste, Streit, Probleme mit Lehrern, Probleme mit einer zu lauten Klasse, fehlender Zugang zum Schüler oder Schwierigkeiten im Umgang mit der Familie – die insgesamt acht Psychologinnen beraten und überlegen jeweils mit den Betroffenen, wie die Kommunikation und Kooperation zwischen Eltern, Lehrern und Schülern gestärkt werden kann, um die unerwünschte Situation in der Schule zu ändern. "Wir sind keine Psychotherapeutinnen und bieten keine Therapie an", sagt Consalter. Viele Ratsuchende hätten oft auch den Eindruck, alles versucht zu haben, aber der geschulte Blick und eine Perspektive von außen können neue Wege aufzeigen, weiß sie.

 

Marla Consalter leitet den Schulpsychologischen Dienst des Kreises Düren und berät Ratsuchende, die Probleme rund um das Thema Schule haben.

Nach einem Erstgespräch, in dem das Anliegen der Betroffenen geschildert wird, werde erst einmal "sortiert" und geguckt, wo Unterstützung gebraucht wird. Welche Wege helfen zu einer Lösung? Welcher Rahmen muss geschaffen werden? Was kann die Schule tun? Was kann die Familie tun? Wichtig hierbei ist, dass der Schulpsychologische Dienst beratend tätig ist. In klärende Gespräche beispielsweise zwischen Schülern und Lehrkräften sind die Psychologinnen in der Regel nicht involviert. Sie geben den Anstoß in die richtige Richtung, die Umsetzung liegt bei den Betroffenen. "Offenheit ist sehr wichtig bei uns. Hier ist ein geschützter Raum. Die Beratung ist vertraulich, wir unterliegen alle der Schweigepflicht", sagt Consalter. Krisenprävention ist auch eine wichtige Aufgabe des Schulpsychologischen Dienstes. "Wenn Drohungen aus der Schülerschaft kommen oder Hinweise auf Gewalt auftauchen, stehen wir als Ansprechpartner zur Verfügung und gucken, wie man damit umgehen kann", sagt die 47-Jährige. "Auch bei schlimmen Ereignissen wie schweren Unfällen oder wenn ein Mitschüler verstorben ist, können wir Handlungsempfehlungen geben." Wer also Unsicherheiten im Rahmen der Schule bemerkt, der ist beim Schulpsychologischen Dienst des Kreises Düren gut aufgehoben – egal ob Ferien oder nicht.

Weitere Infos

Das Angebot des Schulpsychologischen Dienstes steht allen Bürgerinnen und Bürgern des Kreises Düren kostenfrei zur Verfügung. Die Schulform ist hierbei unerheblich. Beim Schulpsychologischen Dienst sind acht Psychologinnen mit Diplom- oder Masterabschluss beschäftigt sowie zwei Lehrkräfte, die Ansprechpartner für Schulen zum Thema Demokratieförderung und Extremismusprävention sind. Die Beratung für Schüler, Eltern und Mitarbeiter der Schule ist freiwillig, vertraulich und unabhängig. Der Schulpsychologische Dienst ist erreichbar via Telefon 02421/22-1040050 sowie per E-Mail an schulpsychologiekreis-duerende

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