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Kreis Düren

Das sagen die Fraktionsvorsitzenden zur Umbenennung

Stimmen zur Umbenennung aus der Politik

Karl Schavier, Fraktionsvorsitzender CDU im Kreistag

Karl Schavier, Fraktionsvorsitzender CDU im Kreistag

"Mit der Umbenennung in Rurkreis Düren-Jülich kommen wir dem Wunsch vieler Menschen im Kreis nach. Niemandem wird etwas weggenommen, im Gegenteil. Der Strukturwandel, in dem die Stadt Jülich eine dominierende Rolle spielt, wird mit den Zukunftsthemen Wasserstofftechnologie, Mobilitätswende, Klimaneutralität und Tourismus weiter Fahrt aufnehmen. Außerdem muss das verbindende Band der Rur endlich an die Stelle der Trennungslinie Autobahn A 4 treten."

Gudrun Zentis, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag

Gudrun Zentis, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag

"Wir müssen uns behaupten zwischen den Metropolen Köln, Düsseldorf und Aachen. Es gilt, die außerordentlichen Chancen für eine  kreisweite Wertschöpfung bei Wissenschaft und Forschung, Industrie, Energie- und Landwirtschaft sowie dem Tourismus zu erkennen und zu realisieren.Die großen Herausforderungen der Zukunft sind am effizientesten zu bewältigen, wenn sie von den beiden größten Kommunen Düren und Jülich gemeinsam mit allen kleineren Kommunen zukunftsorientiert angepackt werden. Der Name Rurkreis Düren-Jülich steht hier für einen guten Ansatz, diese Chancen im Rahmen eines stimmigen Gesamtkonzeptes zu nutzen."

Rolf Hamacher, Fraktionsvorsitzender SPD im Kreistag

Rolf Hamacher, Fraktionsvorsitzender SPD im Kreistag

"Der Bürgerentscheid für oder gegen die Namenserweiterung des Kreises Düren ist ein Beispiel für gelebte Demokratie. Ich selber befürworte die Erweiterung des Kreisnamens mit Teilen der SPD-Fraktion, andere in der SPD sind dagegen. Die Befürworter glauben an die Strahlkraft und die verbindende Wirkung von  „Jülich“ und „Rur“ im Kreisnamen. Die Gegner glauben daran nicht, möchten an aus ihrer Sicht Bewährtem festhalten oder finden den erweiterten Kreisnamen nicht gut. Mein Appell: Informieren Sie sich, bilden Sie sich eine Meinung und nehmen Sie am Bürgerentscheid teil, vor allem aber: Bleiben wir sachlich und fair!."  

Valentin Veithen, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Kreistag

Valentin Veithen, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE und Piraten im Kreistag

„Die Ergänzung des Namens Kreis Düren um die beiden ebenfalls für den Kreis prägenden Namen Rur und Jülich, ist mehr als überfällig. Die Rur hat erheblich zur Industrialisierung des Kreises beigetragen und ist prägend für die Landschaft im Kreis. Die Stadt Jülich hat durch das Forschungszentrum einen sehr hohen internationalen Bekanntheitsgrad. Die Namensergänzung würdigt die Bedeutung Jülichs für die zukünftige Entwicklung bei der Bewältigung des Strukturwandels in den nächsten Jahrzehnten.“

Klaus Breuer, Fraktionsvorsitzender FDP im Kreistag

Klaus Breuer, Fraktionsvorsitzender FDP im Kreistag

"Warum ich für die Umbenennung stimme: Wir geben nicht unsere bisherige Identität und Kreisnamen auf, sondern verbinden und verzahnen noch besser die Chancen und Möglichkeiten, die unsere Region bietet. Wir verlieren nicht etwas, sondern gewinnen hinzu – darum auch die Namenserweiterung des bisherigen Kreisnamens auf ,Rurkreis Düren-Jülich'. Auf diese Weise verbinden wir enger den Nordkreis und den Südkreis. Gut. Besser. Rurkreis Düren-Jülich."

Georg Schmitz, Fraktionsvorsitzender UWG im Kreistag

Georg Schmitz, Fraktionsvorsitzender UWG im Kreistag

"Die UWG Kreis Düren spricht sich deutlich für die Umbenennung des Kreises aus. Durch die Namensänderung mit der Erweiterung um 'Rur' und 'Jülich' werden für unsere gesamte Region ein deutlicher Imagegewinn und dadurch ein höherer Bekanntheitsgrad erreicht. Niemandem wird dadurch etwas weggenommen, wir alle werden davon profitieren. Es werden sich noch mehr Firmen, Gewerbetreibende, Studierende, Forscher und Touristen für unseren Kreis interessieren und ansiedeln. Zudem wird der 'Geburtsfehler' bei der Gründung und Benennung des Kreises Düren vor 50 Jahren in Bezug auf Jülich korrigiert. Die genannten Kosten der Umbenennung werden nahezu vollständig durch Spenden gedeckt und können daher als Gegenargument nicht mehr angeführt werden."

Klaus Esser, Fraktionsvorsitzender AfD im Kreistag Düren

Eine Umbenennung des Kreises Düren in „Rurkreis Düren-Jülich“ ist eine Chance für das gesamte Kreisgebiet. Die Umbenennung nimmt niemandem etwas weg, trägt jedoch insbesondere der positiven Entwicklung Jülichs der letzten Jahrzehnte als internationaler Bildungs- und Forschungsstandort Rechnung. Aus unserer Sicht ist es wichtig und richtig, dass in dieser Frage eine direkte Bürgerbeteiligung stattfindet, die eine Umbenennung auf eine breite Legitimationsbasis stellt.

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