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Kreis Düren

Großer Solarpark eröffnet: Kreis Düren setzt auf Sonnenenergie

Die Dimensionen sind gewaltig: über 17.000 Solarmodule, 11 Hektar Größe, 2500 Haushalte können mit Strom versorgt werden. Nur einige bemerkenswerte Daten zum neuen Solarpark, der heute auf der Merscher Höhe nahe des Brainergy Parks in Jülich eröffnet wurde.

Kreis Düren setzt auf Sonnennergie

"Wir kommen unserem Ziel, im Kreis Düren bis 2035 klimaneutral zu sein, wieder ein gutes Stück näher", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. 

Landrat Wolfgang Spelthahn stellte Einzelheiten des Solarparks und der Klima-Strategie des Kreises Düren vor.

Der neue Park ist einer der größten in ganz NRW. Der hier produzierte Strom wird künftig auch für die Produktion von grünem Wasserstoff verwendet. Der Kreis Düren ist bei dieser Zukunftstechnologie Vor-reiter. Der umweltfreundliche Wasserstoff wird für Busse und Bahnen eingesetzt, eignet sich aber auch für die Industrie oder Privathaushalte. 

Der Solarpark ist in einer Bauzeit von nur neun Monaten entstanden und wird von der Rurenergie GmbH, einer zum Kreis Düren gehörenden Gesellschaft, betrieben. Gebaut wurde die Anlage vom Euskirchener Unternehmen F&S Solar. Die Investitionssumme liegt bei 7,3 Millionen Euro.

Landrat Wolfgang Spelthahn wies bei der offiziellen Eröffnungsfeier darauf hin, dass "wir aktuell deutlich sehen, wie wichtig es ist, bei der Stromproduktion möglichst unabhängig zu sein. Der Kreis habe frühzeitig auf erneuerbare Energien gesetzt. Die Sonne sei dabei ein ungeheures Geschenk. Nur ein Zehntausendstel der Sonnenstrahlung reicht aus, um den Energiebedarf auf der Erde zu decken. "Wir wollen mit unserem neuen Solarpark auch ein Zeichen der Hoffnung setzen – wir zeigen, dass es geht und dass es klappt, erneuerbare Energien einzusetzen." 

Im Kreis Düren fahren bereits fünf mit Wasserstoff betriebene Busse, in absehbarer Zeit folgen die ersten Züge. Eine erste Wasserstofftankstelle im Dürener Gewerbegebiet "Im großen Tal" steht in den Startlöchern.

Eine Gruppe der Musikschule Jülich sorgte für Unterhaltung.

Um das Thema noch mehr in der Öffentlichkeit zu verankern, findet am 23. und 24. September im Jülicher Brückenkopfpark eine große Wasserstoffmesse statt, auf der sich zahlreiche Unternehmen präsentieren (Eintritt frei).

Thomas Zerres, Geschäftsführer der Rurenergie GmbH, beschrieb die Planungs- und Bauzeit der Anlage und sprach von einem "wegweisenden, gelungenen Park". Seinem Unternehmen gehören 51 Photovoltaikanlagen direkt oder die Rurenergie ist beteiligt. Zerres hob die gute Zusammenarbeit mit allen am Bau Beteiligten hervor. 

Georg Schmiedel, Geschäftsführer von F&S Solar, bezeichnete die Sonne wie der Landrat auch als "wertvollen Rohstoff" und lobte den Kreis Düren für seine Klima-Strategie. Sein Unternehmen hat zahlreiche Solarparks weltweit gebaut. "Heute muss jeder verstanden haben, dass es ohne erneuerbare Energien nicht geht."

Aktuell wird der Sonnenstrom, der am Brainergy Park seit rund einem Monat schon produziert wird, ins öffentliche Netz eingespeist. Für die Produktion von umweltfreundlichem Wasserstoff wird die Anlage an der Merscher Höhe weiter ausgebaut.

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