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Kreis Düren

Integrationskonferenz: Kreis Düren - vielfältig und rassismuskritisch

Das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Düren organisiert zum zweiten Mal die Integrationskonferenz unter dem Motto "Kreis Düren - vielfältig und rassismuskritisch." Sie findet am Samstag, 21. Mai, von 9 bis 16 Uhr im Berufskolleg Kaufmännische Schulen des Kreises Düren statt.

Gemeinsam im Gespräch

Im Kreis Düren leben Menschen unterschiedlichster Biografien, Herkünfte, Erfahrungen, Weltanschauungen und Lebenswelten. Diese Vielfalt ist für das Kommunale Integrationszentrum (KI) Kreis Düren eine Bereicherung. Um der Vielfalt im Kreis Düren gerecht zu werden, ist es unerlässlich, eine rassismuskritische Perspektive in das gesellschaftliche Zusammenleben zu integrieren. Aus dieser Überzeugung heraus organisiert das KI Kreis Düren die 2. Integrationskonferenz.

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Konferenz sollen sich mit folgender Fragestellung auseinandersetzen: „Wie ist rassismus- und diskriminierungskritisches Zusammenleben im Kreis Düren möglich? Was können Bürger und Bürgerinnen tun? Welche Verantwortung haben Institutionen?“ Diesen Fragen werden auch die Expertinnen Dr. med. Amma Yeboah und Dr.in Saphira Shure in Form von Fachvorträgen nachgehen. Am Ende der Veranstaltung werden verbindliche Ergebnisse mit der Unterstützung der Moderatorinnen Tina Adomako und Domenica Licciardi festgehalten und präsentiert.

Mit dieser Veranstaltung möchte das KI zu Themen wie Rassismus ins Gespräch kommen und auf das Integrationskonzept für den Kreis Düren aufmerksam machen. Gemeinsam soll in Hinblick auf rassismuskritische Aspekte eine neue Grundlage für die Weiterschreibung des Integrationskonzeptes für den Kreis Düren entwickelt und umgesetzt werden. Alle Bürger und Bürgerinnen des Kreises Düren sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen, um sich zu beteiligen und ihre Themen und Perspektiven einzubringen. Daher hat das KI Kreis Düren sich für ein „Open-Space“-Format entschieden. In diesem Rahmen wurden bereits in der Vorbereitungsphase verschiedene Austausch-Formate unter anderem mit Migrantenselbstorganisationen (MSO) im Kreis Düren veranstaltet. 

Zur Einstimmung in den Tag beginnt die Konferenz nach einem lockeren Empfang mit einer Filmvorführung des Filmemachers Niklas Schenck von „Wir sind jetzt hier“. Der offizielle Teil der Veranstaltung wird durch die Vertreter*innen der Kreisverwaltung eröffnet, gefolgt vom ersten Vortrag des Tages durch die Dezernentin für Arbeit, Bildung und Integration des Kreises Düren, Sybille Haußmann, zur Vorstellung des Integrationskonzeptes für den Kreis Düren und der Arbeit des KI. 

Es folgen Impulsvorträge zu den Themen „Rassismus und (psychische) Gesundheit“ und „Rassismuskritik als Querschnittsaufgabe – Perspektiven für die Organisationsentwicklung“. Nach der Mittagspause werden verschiedene Foren neben den Themen-Tische im Plenum zur Verfügung gestellt, unter anderem auch eine Arbeitsgruppe mit Behördenleiter*innen und Leitungskräften von Beratungsstellen. Es ist uns wichtig, sie in die Konferenz einzubinden und zusammenzubringen. Diese können sich auf Augenhöhe und in einem professionellen Rahmen begegnen und Impulse setzen. Frau Dr.in Shure wird hierfür die Moderation übernehmen. Parallel dazu wird Ely Almeida den Safe Space bzw. geschützten Raum „Empowerment für rassismuserfahrene Menschen“ begleiten.

Jegliche Form von rassistischen Äußerungen und Diskriminierungen haben in dieser Konferenz keinen Platz!

Alle Infos auf einen Blick

Referentinnen:

Dr. med. Amma Yeboah ist Psychodynamische Supervisorin und Fachärztin für Psychiatrie & Psychotherapie mit dem Schwerpunkt geschlechtersensible, psychiatrisch psychotherapeutische Versorgung. Als Dozentin und Lehrbeauftragte an mehreren Universitäten fokussiert sie intersektionale Perspektiven in der Medizin und Psychotherapie. Gesellschaftspolitisch interessiert sie sich für die Auswirkungen von Dominanzstrukturen auf die kollektive Psyche.  

Dr.in Saphira Shure ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe „Migrationspädagogik und Rassismuskritik“ mit Prof. Dr. Paul Mecheril an der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Bielefeld. Sie arbeitet zu Rassismusforschung, Postkolonialen Perspektiven, Bildung in der Migrationsgesellschaft und rassismuskritischer Professionalisierung. 

Ely Almeida ist Trainerin der politischen Erwachsenenbildung und der Aus-, Fort- und Weiterbildung von u.a. Pädagog*innen und lebt in Berlin. Sie arbeitet seit zehn Jahren als Trainerin und Beraterin im Kontext von Antirassismus und Empowerment. Sie begleitet rassismuskritische Bildungsprozesse und Organisationsentwicklungen und berät zu Diversitätsorientiertem Handeln. 

 

Moderatorinnen:                              

Tina Adomako ist freie Journalistin, Neue deutsche Medienmacherin und Moderatorin.

Domenica Licciardi ist Diplom-Sozialpädagogin, Supervisorin DGSv, Mediatorin, systemische Beraterin und interkulturelle Trainerin. 

Zeit und Ort:                                      

Samstag, den 21. Mai 2022 von 9 bis 16 Uhr im Berufskolleg „Kaufmännische Schulen des Kreises Düren“,Euskirchenerstraße 124 – 126, 52351 Düren                                                                                                                                          

Anmeldung:  Die Anmeldung ist geschlossen. Interessierte können sich jedoch Samstag vor Ort zur Veranstaltung melden, es sind noch wenige Restplätze frei.

(Maximal 100 Teilnehmende, die Teilnahme ist kostenfrei)

 

Weitere Informationen/Fragen:

Anne-Gisèle Nimbona (02421/22-10 46121 und a.nimbonakreis-duerende)

Kontakt

Frau Anne-Gisèle Nimbona

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

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  • Ministerium Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW
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