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Kreis Düren

Mit viel Herz, Engagement und individueller Förderung

Der Anspruch an die Kindertagesbetreuung ist hoch. Und das soll er auch sein. Denn Kinder sind die Zukunft.

Gut aufgehoben und sicher

Wenn ein Kind morgens in die Kita gebracht wird, dann sollte es gerne dort bleiben wollen. Weil es sich wohlfühlt, gut aufgehoben, sicher. Eines der Ziele der Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR des Kreises Düren ist das Schaffen einer Wohlfühlatmosphäre – nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Eltern. Kindertageseinrichtungen sind schließlich Kompetenzorte der Sicherheit und des Lernens, in denen die Kinder mit liebevollen und achtsamen pädagogischen Fachkräften zusammenkommen. Jedes Kind ist einzigartig und Akteur seiner eigenen Entwicklung, das beschreibt der Leitspruch "Das Kind im Mittepunkt" der Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) auch genau so. "Wir wollen den Jüngsten einen optimalen Start ins Leben geben und ihnen die Möglichkeit geben, ihre Persönlichkeit frei zu entfalten. Hierzu sind moderne Konzepte und eine hohe Qualität der Betreuung essenziell", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Die Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR führt in ihrer Trägerschaft Familienzentren, Bewegungskitas und Kitas mit sprachlichen Förderschwerpunkten. Zahlreiche Kitas sind als Haus der Kleinen Forscher zertifiziert und auch naturpädagogisch ausgerichtete Konzeptionen sind vertreten.

Damit all dies gelingt, steckt die Kreismäuse AöR viel Herzblut in die Ausgestaltung der 30 Einrichtungen, die sich in Trägerschaft des Kreises Düren befinden. Dabei geht es nicht nur um die optische Gestaltung, sondern vielmehr um pädagogische Inhalte, Engagement, Herz und Fachkenntnis. Und natürlich um die Betreuung der aller Kleinsten unserer Gesellschaft. "Die Betreuung von Kindern im Vorschulalter hat bei uns einen sehr hohen Stellenwert", betont Christoph Siebertz, der gemeinsam mit Elke Ricken-Melchert den Vorstand der Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR bildet. Die aktuellen Herausforderungen sind nämlich nicht nur eine steigende Anzahl zu versorgender Kinder, sondern vielmehr die Intensität der Betreuung. Hierbei werden die sozialen, emotionalen, körperlichen und kognitiven Entwicklungsprozesse in den Fokus genommen. Das Bildungsangebot einer jeden Kita ist deshalb grundlegend wichtig, da Bildung in der frühen Kindheit Chancengleichheit und Teilhabe ermöglicht. Zentral wichtig ist zudem, dass Kinder ein Anrecht auf Beteiligung haben. Kindern in Selbstbildungsprozessen die Möglichkeit der Verantwortung für das eigene Lernen zu geben und Gestaltungs- und Beschwerdemöglichkeiten zu ermöglichen, stellen die Basis von Schutz und Entwicklung dar. Und das in ganz unterschiedlichen Altersklassen. Denn auch Kinder von 0 bis 3 Jahre werden immer häufiger betreut. Geändert hat sich das spätestens seit 2013. Seither haben Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab dem vollendeten 1. Lebensjahr. Wer also einen Kita-Platz braucht, hat seinen Rechtsanspruch gegen den Kreis Düren, der für 14 seiner 15 Kommunen das Jugendamt betreibt. Die Stadt Düren hat ihr eigenes. 

Christoph Siebertz ist im Vorstand der Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR.

Im Jahr 2016 übergab dann die Gemeinde Nörvenich ihre drei Kitas in die Trägerschaft der Kreismäuse. Kurze Zeit später folgten Inden, Kreuzau, Langerwehe, Jülich einige mehr. Zudem hat die Kreismäuse AöR seit 2017 mehr als 300 zusätzliche Betreuungsplätze geschaffen – verbunden mit vielen Vorteilen. Der Kreis kann seine Synergieeffekte nutzen, Qualitätsstandards setzen, Fachberatung anbieten und Personal ausbilden. Allein in diesem Jahr konnte die Kreismäuse AöR 50 neue Auszubildende begrüßen. Das Ziel für das nächste Jahr sind beinahe doppelt so viele Auszubildende. 

Zudem arbeiten die Kitas integrativ und müssen entsprechend ausgestattet sein. Dazu sind in der Regel Baumaßnahmen nötig. Vom Umbau über den Anbau bis zum Neubau und auch Mobilbauweise kann alles dabei sein. Das oberste Ziel ist die Schaffung von Plätzen. Eine Menge Arbeit. Seit der Gründung der Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR sind allein neun Einrichtungen neu eröffnet worden, andere wurden erweitert. Dies allerdings auch ganz bewusst. Denn der Kreis Düren möchte wachsen. Von 270.000 auf 300.000 Einwohner und mehr. "Wir arbeiten nach dem Leitmotiv ,Gut aufwachsen im Kreis Düren'", sagt Siebertz. Es zeichne den Kreis Düren aus, dass Kinder hier gesund, gut betreut und versorgt aufwachsen können – mit einer qualitativ hochwertigen frühkindlichen Bildung, Betreuung und Förderung. "Im Mittelpunkt steht bei uns immer das Kind", sagt Siebertz. Das Niveau der Kindertageseinrichtungen soll hoch sein – und das möglichst überall. Jede Kita behält und entwickelt ihr eigenes Konzept mit Ideen und Ansätzen, zusätzlich können sie von den vielfältigen Angeboten des Kreises Düren profitieren. Am Ende ist es eine Win-Win-Situation. 

Perspektivisch wird die Kreismäuse AöR auch in den kommenden Jahren Kitas ausbauen oder sogar neu bauen. Auch weiterhin besteht das Angebot für die Kommunen, dass sie ihre Trägerschaft an die Kreismäuse AöR übertragen. Der Betreuungsbedarf sinkt nicht. Im Gegenteil. Die AöR ist für diesen Fall gewappnet und hat sich gut aufgestellt. Denn Chancengleichheit und Bildung für jeden sind die Ziele. Jedes Kind soll im Kreis Düren die Möglichkeit haben, "gut aufzuwachsen".

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