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Kreis Düren

Bäume für den Brainergy Park: Kreis Düren setzt Klimaziele weiter um

Der Kreis Düren verfolgt weiter seine Klimaziele und pflanzt deshalb im Brainergy Park 50 Bäume – passend zum 50. Geburtstag, den der Kreis in diesem Jahr feiert.

Das Ziel: Klimaneutralität bis 2035

Landrat Wolfgang Spelthahn (Mitte) mit Elke Hohmann (Zukunftsagentur Rheinisches Revier) am Rande der Pflanzaktion mit den Bürgermeistern Frank Rombey (Niederzier), Axel Fuchs (Jülich) und Jürgen Frantzen (von links).

"Nachhaltiges Handeln fängt in den Köpfen an", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn heute (11. Mai) bei der Pflanzaktion , an der auch die Bürgermeister Axel Fuchs (Jülich), Frank Rombey (Niederzier), Jürgen Frantzen (Titz) und Elke Hohmann (Zukunftsagentur Rheinisches Revier) teilnahmen.  

Der Brainergy Park wurde ausgesucht, weil er ein ganz wichtiges Zeichen des Strukturwandels sei, sagte der Landrat. In dem künftigen Gebiet siedeln sich nur Unternehmen an, die sich selbst einen konsequenten Klimaschutz auf die Fahne geschrieben haben. Ein Teil der 50 Bäume, darunter Robinien und Hainbuchen, wurde bereits gepflanzt, ein Teil kommt noch. Zudem überbrachte Landrat Wolfgang Spelthahn ein großes Insektenhotel, das zur weiteren Artenvielfalt beitragen wird. Daneben werden im Brainergy Park Bereiche mit Blühwiesen auf der Basis von regionalem Saatgut angelegt – alles Bestandteile des großen Klimaschutzprogramms im Kreis Düren. 

Die Maßnahmen zahlen ein auf das Ziel des Kreises Düren, bis 2035 klimaneutral zu sein. Ein wesentlicher Aspekt auf diesem Weg ist das Projekt "Klima-Wald", an dem sich die Menschen im Kreisgebiet beteiligen können. "Unser Ziel ist es, rund 300.000 Bäume zu pflanzen" – dieses Ziel ist angelehnt an die Wachstumsoffensive des Kreises Düren, nach der bis 2025 rund 30.000 neue Einwohner gewonnen werden sollen. Damit steigt die Zahl der Bürgerinnen und Bürger auf 300.000. 

"Wir wollen nicht nur über den Klimaschutz sprechen, sondern ihn auch aktiv leben", betonte der Landrat. Aktives Handeln sei angesagt und die Maxime des Kreises. Von einer "Klimaschutztradition" sprach Jülichs Bürgermeister Axel Fuchs für seine Stadt, in der in den vergangenen Jahren Tausende Bäume neu aufgeforstet worden seien. Die Bedeutung des Klimaschutzes teilen die Bürgermeister Frank Rombey (Niederzier) und Jürgen Frantzen (Titz). Alle drei Kommunen treiben als Anlieger den Brainergy Park voran. 

 Am Anfang der Woche hatte Landrat Wolfgang Spelthahn die ersten fünf mit Wasserstoff betriebenen Busse vorgestellt – auch sie sind wichtige Meilensteine auf dem Weg in eine klimaneutrale Zukunft. Der Wasserstoff für die Busse (und absehbar auch Züge) wird am Brainergy Park produziert – mit Hilfe von Sonnenkraft. Auch das, um die Klimazeile weiter konsequent zu verfolgen.

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