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Kreis Düren

Besuch aus Österreich: Austausch zur Präventionsstrategie "Gut aufwachsen im Kreis Düren"

Der Kreis Düren als Vorbild: Eine rund 35-köpfige Delegation aus dem österreichischen Bundesland Vorarlberg hat den Kreis Düren besucht, um sich intensiv über die Präventionsstrategie "Gut aufwachsen im Kreis Düren" auszutauschen.

Vorsorge statt Nachsorge

Vertreterinnen und Vertreter des Kreises Düren und der freien Träger freuen sich über den Austausch zur Präventionsstrategie "Gut aufwachsen im Kreis Düren" mit der Delegation aus dem österreichischen Vorarlberg.

Kindern und Jugendlichen, unabhängig vom Status und Herkunft, wird im Rahmen der Strategie kreisweit eine gut vernetzte und umfassende Unterstützung nach dem Motto "Vorsorge statt Nachsorge" gegeben. Die Delegation, bestehend aus Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, Vertreterinnen und Vertretern des dortigen Landesministeriums, der Politik und Verwaltung, besuchte heute (5. Mai) die Kreisverwaltung, um neue Impulse für ihre Kinder- und Jugendarbeit zu bekommen und in die Kommunen zu tragen. 

"Kinder und Familien liegen uns sehr am Herzen. Es ist uns eine große Ehre, die Arbeit des Kreises Düren vorzustellen", sagte Peter Kaptain, allgemeiner Vertreter des Landrats zu Beginn der Veranstaltung. Der Austausch fand auf Initiative des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration statt, das den Kreis Düren aufgrund der hervorragenden Präventionsarbeit auswählte. Ausgehend von der Landesinitiative "Kein Kind zurücklassen" (heute: kinderstark – NRW schafft Chancen) verfolgt der Kreis Düren seit 2012 verstärkt einen vorbeugenden Ansatz zur Verbesserung der Chancengleichheit und Teilhabe aller jungen Menschen. "Das Ziel ist, eine lückenlose Präventionskette von der Schwangerschaft bis zum Eintritt ins Berufsleben aufzubauen", sagt Elke Ricken-Melchert, Leiterin des Amtes für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren.

Intensive Gruppengespräche

In kleinen Gruppen fanden informative Gespräche zu unterschiedlichen Themen statt.

Wie das gelingen kann, erläuterten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dürener Kreisverwaltung und der freien Träger den Gästen in intensiven Gruppengesprächen zu unterschiedlichen Aspekten der Kinder- und Jugendarbeit. "Ganz wichtig ist es, eine gute Vernetzung aufzubauen, um Kindern zu helfen, bevor sie in eine Notlage kommen. Das betrifft die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den verschiedenen Ämtern der Verwaltung, aber auch die Zusammenarbeit mit den freien Trägern und den kreisangehörigen Kommunen ist dahingehend unerlässlich", weiß Ricken-Melchert. Diese Botschaften wurden den Gästen unter anderem vermittelt. Zudem wurden beispielsweise die Schnullercafés, der Jugendbus "Die Wilde 13 2.0"oder auch die Unterstützungsmöglichkeiten in Schulen thematisiert. Elke Ricken-Melchert betonte, dass es wichtig sei, dass die Verwaltungsspitze hinter der Strategie stehe und bedankte sich bei Landrat Wolfgang Spelthahn, der "Gut aufwachsen im Kreis Düren" immer tatkräftig vorantreibt. "Kinder sind unser wichtigstes Potenzial. Ich freue mich, dass wir ein Vorbild sein können und helfen gerne, unsere Erfahrungen und Erfolge weiterzutragen", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Bereits 2017 besuchten die Österreicher den Kreis Düren und bauten im Anschluss ein ähnliches Projekt dort auf. Nun sollen neue Gemeinden gewonnen werden, die sich dem Projekt anschließen, und Strukturen vertieft und gefestigt werden.

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