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Kreis Düren

Kreis Düren und Stadt erwerben gemeinsam Grundstück nahe des Bahngeländes

Mit ihren Unterschriften unter den Kaufvertrag haben Stadt und Kreis Düren gemeinsam das Grundstück südlich des Bahngeländes zwischen Lagerstraße und Schoellerstraße erworben und damit einen weiteren wichtigen Schritt in der Entwicklung des dort vorgesehenen Innovationsquartiers gemacht.

Planungssicherheit

„Mit dem Grundstückserwerb haben wir jetzt endgültig Planungssicherheit. Der Kauf war die Voraussetzung für die Realisierung zentraler Strukturwandelprojekte vor Ort, wie etwa die Modellfabrik Papier, das Vliesstoff-Zentrum des Institutes für Textiltechnik der RWTH Aachen oder auch des Innovationsquartiers.“, freut sich Bürgermeister Frank Peter Ullrich. „Beide, Stadt und Kreis Düren, hätten sich damit die einzigartigen Standortvorteile am Dürener Bahnhof gesichert und notwendige Gestaltungschancen bewahrt.“, ergänzt Thomas Hissel, 1. Beigeordneter und Kämmerer der Stadt Düren.

Wie Landrat Wolfgang Spelthahn sagte, wird der Kreis Düren auf dem Gelände in Bildung investieren und das Nelly-Pütz-Berufskolleg, das derzeit noch an der Zülpicher Straße beheimatet ist, aber aus allen Nähten platzt, neu bauen. Das Gelände liege strategisch günstig, sei gut zu erreichen und zahle ein auf den Strukturwandel und die Wachstumsinitiative, die der Kreis Düren mit seinen 15 Kommunen verfolge. "Wir haben das ehrgeizige Ziel, bis 2025 cirka zehn Prozent mehr Einwohner zu gewinnen", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Der neue, moderne Schulbau am Dürener Bahnhof trage zu einer weiteren Attraktivität des Bildungsstandortes Kreis Düren bei. Das millionenschwere Bau-Projekt wird von der kreiseigenen Gesellschaft für Infrastrukturvermögen (GIS) mit Geschäftsführer Peter Kaptain an der Spitze vorangetrieben.

Das jetzt erworbene Gesamtgrundstück am Bahngelände umfasst eine Fläche von rd. 35.000 Quadratmetern und ist Teil des neuen Stadtquartiers mit der Bezeichnung „Südlich Bahn“. Neben den Strukturwandelprojekten entstehen im neuen Viertel in den kommenden Jahren neue Wohnungen, Büros, Gastronomie und eine Kindertagesstätte.

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Bildnachweise

  • Boris Zerwann

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