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Kreis Düren

Jahresauftakt am Braingery-Park: "Zentrale Bedeutung für Strukturwandel"

Ein innovatives Gewerbegebiet, in dem der Klimaschutz groß geschrieben wird, 52 Hektar groß, und mittlerweile weithin bekannt: das ist der Brainergy Park in Jülich.

"Hier wird Zukunft gestaltet"

Stellten die Pläne für den Brainergy Park vor: Bodo Middeldorf, Zukunftsagentur Rheinisches Revier, Jürgen Frantzen (Bürgermeister von Titz), Axel Fuchs (Bürgermeister Jülich), Landrat Wolfgang Spelthahn, Frank Rombey (Bürgermeister Niederzier) und die Geschäftsführer der Brainergy Park GmbH Frank Drewes und Prof. Dr. Bernhard Hoffschmidt (v.l.)..

"Er hat eine zentrale Bedeutung für den Strukturwandel in unserer Region." Diese klare Aussage machte Landrat Wolfgang Spelthahn beim Jahresauftakt-Pressegespräch und fasste zusammen: "Hier wird Zukunft gestaltet."

Energiewende, Klimaschutz: Darum geht es auch im Kreis Düren, der neben der Stadt Jülich und den Gemeinden Titz und Niederzier am Brainergy Park beteiligt ist. Gleich neben dem Park wird ein so genannter Elektrolyseur gebaut, mit dem ab 2025 grüner, also umweltfreundlicher Wasserstoff hergestellt wird. Damit werden Busse, Lkw, Pkw und Züge versorgt. Mit dem Bau des Elektrolyseurs durch das Heinsberger Unternehmen Neumann & Esser soll noch vor den Sommerferien begonnen werden. "Künftig können wir am Park große Mengen Wasserstoff herstellen. Die Kapazitäten sind dabei deutlich erweiterbar", betonte Landrat Wolfgang Spelthahn.

"Vom Brainergy Park geht eine große Impulswirkung für die Themen Wasserstoff und Erneuerbare Energien aus", sagte Bodo Middeldorf, der Geschäftsführer der Zukunftsagentur Rheinisches Revier. Die beiden Geschäftsführer der Brainergy Park GmbH, Prof. Dr. Bernhard Hoffschmidt und Frank Drewes, berichteten über die aktuelle Entwicklung. Die Nachfrage nach Flächen ist sehr groß, nicht nur regional, sondern bundesweit. Aktuell arbeiten im Park rund 200 Beschäftigte, Tendenz stark steigend. In fünf Jahren sollen es knapp 1700 sein, in 10 Jahren rund 4.000. 

"Diese Entwicklung ist gut für die Wachstumsoffensive des Kreises", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn im Beisein der Bürgermeister Axel Fuchs (Jülich), Frank Rombey (Niederzier) und Jürgen Frantzen (Titz). Die Neuansiedlungen im Park brächten viele neue Einwohnerinnen und Einwohner für den Kreis Düren, der mittlerweile rund 280.000 Menschen eine Heimat bietet. 

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