Genehmigung verbunden mit Hinweisen und Auflagen
Genehmigt wurden die für 2026 festgesetzten Umlagesätze der allgemeinen Kreisumlage in Höhe von 40,6746 Prozent und der Jugendamtsumlage in Höhe von 41,5167 Prozent. Auch der Vortrag des voraussichtlichen Jahresfehlbetrags in Höhe von rund 5,03 Millionen Euro wurde genehmigt.
Die Bezirksregierung Köln verbindet die Genehmigung mit verschiedenen Hinweisen und Auflagen zur weiteren Konsolidierung des Kreishaushalts. Ziel ist es insbesondere, die Belastungen für die kreisangehörigen Kommunen im Blick zu behalten und die Konsolidierungsbemühungen weiter zu verstärken.
„Es ist gut, dass die Bezirksregierung unsere Sparbemühungen anerkannt hat. Wir werden diesen Weg nun aus eigenem Antrieb fortsetzen. Die Haushaltslage der Kommunen im Kreisgebiet lässt auch keine andere Alternative zu“, sagte Landrat Dr. Ralf Nolten und sprach von einem „positiven Signal“. "Ich bin natürlich froh über die Genehmigung. Nun sind eine ordentliche Bewirtschaftung und die Umsetzung der im Haushalt beschlossenen Maßnahmen und Projekte möglich.“
Daniel Lüngen, Abteilungsleiter der Abteilung 3 der Bezirksregierung Köln, betonte bei der Übergabe der Haushaltsverfügung: „Mit der Genehmigung des Haushalts 2026 schafft der Kreis Düren eine wichtige Grundlage für seine weitere Haushaltswirtschaft. Die Bezirksregierung erkennt die eingeleiteten Konsolidierungsmaßnahmen an. Gleichzeitig gilt es, diesen Weg konsequent weiterzugehen und Lösungen zu entwickeln, die den Kreis und seine Kommunen auch langfristig finanziell stärken.“

