Buntes Programm
Die ganze Stadt war wie eine große Bühne und zeigte sich von der besten Seite: Mehr als 30 Stunden Programm an den drei Tagen und rund 10.000 Menschen waren alleine auf dem Schlossplatz begeistert dabei.
„Mission erfüllt!“ sagte Moderator Patrick Dohmen. Auf der Bühne gezeigt werden sollte das, was die Stadt im Innersten ausmacht: Kultur, Geschichte und Wissenschaft. Die Historie mit der Forschung und Moderne zu verbinden, war das Ziel, das mit dem Zeitsprung-Festival erreicht werden sollte. 60 Sponsoren aus und um die Stadt Jülich hatten sich von dem Projekt begeistern lassen und für die Finanzierung gesorgt. Dazu gehört auch der Kreis Düren, der in Jülich die ersten Rur Kultur Tage feierte. Die stellvertretende Landrätin, Astrid Hohn, wünschte bei der offiziellen Eröffnung allen Beteiligten viel Spaß.
Zwischen der Kulturbühne auf dem Schlossplatz und der Wissensbühne auf dem Marktplatz mit Halt auf dem Kirchplatz, wo Szene um Szene Geschichte zu erleben war, tummelten sich die Menschen geduldig und entspannt von Aktion zu Aktion. Die Gäste konnten auf Tuchfühlung mit historisch Gewandeten gehen – unter ihnen auch der Herzog und Pasqualini – oder sich in den Zelten der ansässigen Wissenschaftstreibenden von Forschungszentrum, Brainergy Park, Fachhochschule, DLR und Science College experimentierfreudig ausleben.
Zeitweise bildeten sich längere Schlangen vor den Teleskopen, die das Science College mitgebracht hatte. Dazwischen zeigten sich Stelzenläufer sowie Rhönradfahrer und ein Phönix „lernte“ mit Guten Wünschen im Gepäck fliegen.
Neben den musikalischen Magneten Big Maggas und Bläck Fööss, die am Samstagabend 5000 Menschen zum Tanzen, zeigten sich die Programmverantwortlichen ausgesprochen mutig. Zum Kindertheater und akrobatischen Einlagen boten sie dem Poetryslam von „satznachvorn“ und dem Comedy-Event Stadtgesichter eine Bühne – und fanden damit großen Anklang.

