Keine Zusage heißt noch nicht "keinen Platz"
Häufig sind fehlende Angaben im System der Grund, weshalb die Platzzusage noch nicht direkt erfolgt ist. Es bedeutet nicht automatisch, dass das Kind keinen Platz bekommt. Es werden zudem im Prozess weitere Plätze aus unterschiedlichen Gründen frei, da beispielsweise Angebote nicht angenommen werden oder Familien wegziehen und keinen Bedarf haben. Diese Plätze können an Kinder vergeben werden, die bisher noch keinen Platz erhalten haben.
Alle Familien, die zunächst durch das Portal keine Zusage erhalten haben, werden gebeten, das hierfür vorgesehene Formular zum dringenden Betreuungsbedarf (https://formular.kreis-dueren.de/frontend-server/form/alias/formcycle/dringenderbetreuungsbedarf/ (Öffnet in einem neuen Tab)) auszufüllen und zuzusenden.
Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf dem Bedarf an 45-Stunden-Betreuungsplätzen – sowohl bei den Kindern, die bereits betreut werden, als auch für die Kinder, die neu in die Kindertagesstätten aufgenommen werden. Diese Bedarfe werden individuell geprüft und im direkten Abgleich mit den persönlichen Lebenssituationen der Familien sowie festgelegter Kriterien bewertet. Ziel ist es, in Kommunikation mit den Eltern und Einrichtungen Lösungen zu finden und die vorhandenen Betreuungsangebote verantwortungsvoll einzusetzen.
Da die Vergabe und Prüfung einen erheblichen Aufwand darstellt, bittet das Jugendamt des Kreises Düren um etwas Geduld. Jedes Anliegen wird gründlich geprüft und Eltern erhalten in jedem Fall eine Rückmeldung. Gemeinsam mit den Trägern der Kindertageseinrichtungen arbeitet der Kreis kontinuierlich daran, das Betreuungsangebot weiterzuentwickeln und den Bedürfnissen der Familien gerecht zu werden.

