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Kreis Düren

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Bühne frei für die kulturelle Bildung in der Region

Großes Finale des Jungen Kulturfestivals Rampenfieber in Alsdorf

Großes Finale

Auf diesen Tag wurde im wahrsten Sinne des Wortes hin gefiebert: Bunt, stimmungsvoll und fröhlich war das große Finale der aktuellen Runde von „Rampenfieber“. Bei der Präsentation der Ergebnisse im ENERGETICON in Alsdorf wurde schnell deutlich, was die Essenz dieses jungen Kulturfestivals ist. Auf der großen Bühne erlebten die Zuschauenden für eine gute Stunde die vielseitigen Projekte des Festivals. Geboten wurde eine abwechslungsreiche Mischung aus Poetry, Musical, Tanzdarbietungen und Schauspielszenen. Auch die Sparte Kunst wurde durch beeindruckende Filmübertragungen abgebildet. „Es ist wichtig, junge Leute auch auf die großen Bühnen zu bringen, damit diese zu Orten werden, die sie auch sonst aufsuchen. Genau das schafft Rampenfieber“, freut sich Dezernent der StädteRegion Markus Terodde. Mit der Stärkung der kulturellen Kompetenz werde automatisch die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit sowie die Stärkung des Selbstbewusstseins gefördert.


In den letzten zwei Jahren und besonders innerhalb des Festivalzeitraumes haben Künstlerinnen und Künstler sämtlicher Sparten – Theater, Literatur, Musik, Tanz und Bildende Kunst – gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen in Gruppenarbeit Großartiges auf die Beine gestellt. Zum ersten Mal sind die Teilnehmenden mit einer Workshopreihe in allen Gebietskörperschaften ins Festival gestartet. So wächst Rampenfieber immer weiter und hat dieses Mal bereits über 1500 Teilnehmende sowie weitere freie Künstler*innen aus der ganzen Region erreicht.


„Das war eine richtige Chance für mich, zum ersten Mal etwas Eigenes auf der Bühne zu zeigen. Alles von Anfang bis Ende selbst zu organisieren und choreografieren“, berichtet Nora Hiseni, Teilnehmerin am Festival und Moderatorin der Abschlussveranstaltung. Auch ein Kind der Tanzschule Tanzt, mag es auf der Bühne zu stehen. „Das müsste öfter vorkommen“.

„Rampenfieber ist ein geradezu einmaliges Vorzeigeprojekt für die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen, das immer weiterwächst“, betont Ulla Thönnissen, Geschäftsführerin des Region Aachen Zweckverbandes (RAZV). Das Kulturbüro des RAZV ist Initiator des Projektes. Insbesondere die enge Zusammenarbeit der fünf beteiligten Gebietskörperschaften sieht sie als großen Vorteil und Erfolgsgaranten von Rampenfieber.

Hier würden Kompetenzen gebündelt und junge Menschen an die Kultur herangeführt. So werde das Festival in der ganzen Region immer sichtbarer. Die künstlerische Organisation liege in der Hand der regionalen Freien Szene. Damit sei Rampenfieber auch für die Region als Kulturregion ein sehr wichtiges Projekt. „Es macht mich glücklich, die Wertschätzung zu erleben, mit der sich die Jugendlichen begegnen und nach den einzelnen Aufführungen gegenseitig feiern“, sagt Yvonne Eibig, Künstlerische Leitung des Festivals.


Wie wichtig die Kulturelle Bildung für wertschätzende zwischenmenschliche Begegnung in der Gesellschaft ist, zeigt auch die Bereitschaft zahlreicher Unterstützer und Kooperationspartner*innen des Projektes, für deren Einsatz das Organisationsteam sehr dankbar ist. Ohne die Victor Rolff Stiftung, die Josef Wund Stiftung, die Gold-Kraemer-Stiftung, die Charlemagne Grenzregion, den Energieversorger NEW, die Jugend- und Kulturstiftung der Sparkasse Aachen, die Kreissparkasse Heinsberg, die Kulturstiftung der Sparkasse Aachen, die Sparkasse Düren, die Rotary Clubs aus Aachen und Heinsberg sowie die kooperierenden Veranstaltungsorte ENERGETICON, Kreis Gymnasium Heinsberg, Tuchfabrik Müller, Düren Kultur und dem Ludwig Forum Aachen sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes wäre das Projekt gar nicht denkbar. Allein das Land NRW hat über das RKP – Regionales Kultur Programm NRW mit 100.000 Euro wiederholt das Vorzeigeprojekt unterstützt. „Wir hoffen natürlich sehr, auch in den Folgejahren auf diesem guten Fundament weiterhin aufbauen zu können“, unterstreicht Ulla Thönnissen. Aus einzelnen Gebietskörperschaften gibt es bereits das Signal: „Wir wollen weitermachen“.

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