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Kreis Düren

Schülerteams entwickeln Ideen für die Region nach dem Kohleabbau

Rund 100 Jugendliche aus sechs Schulen der Region nehmen an dem Projekt teil

Zukunftsszenarien für das indeland

Im Gymnasium Kreuzau präsentierten die "Indenauten" heute (11.2.) ihren Altersgenossen, welche Zukunftsprojekte sie für die hiesige Tagebauregion entwickelt haben. Ihre Lehrer Karsten Engelmann und Alexander Schmitz hatten die Teams dabei un-terstützt; Landrat Wolfgang Spelthahn ist der Projektpate des Gymnasiums. Foto: Kreis Düren

Schüler entwickeln Zukunftsszenarien für das Indeland

JugendIndeLab heißt das neue digitale Schülerlabor der FH Aachen. Im Rahmen dieses Projektes entwickeln Schülerinnen und Schüler Zukunftsszenarien für das Indeland. Sie werden zu sogenannten Indenauten ausgebildet. Rund 100 Jugendliche aus sechs Schulen der Region nehmen an dem Projekt teil.

Thema ist das absehbare Ende des Braunkohletagesbaus in der Region und die Umstrukturierung in eine Seenlandschaft. Aus dieser tiefgreifenden Veränderung ergeben sich vielfältige Herausforderungen. Die Jugendlichen sollen für den Strukturwandel sensibilisiert werden und eigene Ideen aus den Bereichen Digitalisierung, Innovation, Energie, Bau und Mobilität einbringen. Experten der FH Aachen stehen den sechs Schülerteams dabei beratend zur Seite. Zusätzlich begleiten Paten aus dem politischen Bereich die jugendlichen Kursteilnehmer. Als zeitgemäßes Kommunikationsinstrument dient eine innovative digitale Plattform der FH Aachen.

Die Teams präsentierten ihre Arbeitsergebnisse vor ihren Mitschülern.

Im Fokus: nachhaltiges und energieeffizientes Bauen

Landrat Wolfgang Spelthahn ist Pate des Gymnasiums Kreuzau. Das Gymnasium beschäftigt sich im Rahmen eines Projektkurses in der Q1 mit Fragestellungen aus dem Bereich des nachhaltigen und energieeffizienten Bauens. Die beiden Lehrer Karsten Engelmann und Alexander Schmitz unterstützen die Schülerinnen und Schüler bei ihrer Arbeit.

In vier Teilgruppen untersuchen 15 Jugendliche Aspekte ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit. Schwerpunkte sind hierbei die Nutzung von Gebäudefassaden als Photobioreaktoren am Beispiel des Algenhauses oder der Einsatz alternativer Baustoffe, wie z.B. Stroh als Dämmstoffersatz für Styropor. Zwei weitere Gruppen untersuchen Weiterentwicklungsmöglichkeiten für die bereits bekannten Faktor-X-Häuser und Erfolgsindikatoren für den urbanen Siedlungsbau mit einer Umfrage im umgesiedelten Dorf Morschenich-Neu. Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden bis zum Ende des Schuljahrs auf der digitalen Plattform des JugendIndeLabs zusammengeführt und für zukünftige Indenauten archiviert.

Schulpate Landrat Wolfgang Spelthahn unterstrich den Stellenwert der Bildung für eine gute Zukunft der Region.

"Zukunft unserer Region positiv mitgestalten"

"Wir möchten die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, eigene Ideen für die Zukunft des Indelands zu entwickeln. Dabei spielen MINT-Kenntnisse, also Mathe-matik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik eine entscheidende Rolle. Nur wer informiert ist und seine individuellen Fähigkeiten sinnvoll einsetzt, kann die eigene Zukunft und die Zukunft unserer Region positiv mitgestalten", unterstreicht ANTalive-Vorsitzende Brigitte Capune-Kitka.

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