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Kreis Düren

Ein neues Kapitel

Der Kreis Düren setzt auf regenerative Energien und hat im August 2020 die ersten fünf Elektrobusse auf die Straßen des Kreisgebiets gebracht.

Mobilität von Morgen

Landrat Wolfgang Spelthahn (2. v. r.) stellte mit Grünen-Politiker Bruno Voß, den beiden Rurtalbus-Geschäftsführern Jan-Oliver Mau und Nik Asbach sowie mit Goerdt Gatermann (Trainer Daimler AG / v. l.) die neuen Elektrobusse vor.

Die neuen elektrobetriebenen Fahrzeuge, die von der Rurtalbus GmbH eingesetzt werden, haben eine Reichweite von 100 bis 150 Kilometern und werden vor allem innerhalb des Stadtgebietes Düren eingesetzt. 

Die Rurtalbus-Geschäftsführer Jan-Oliver Mau und Nik Asbach sprechen von einem Meilenstein in der Geschichte des Kreis Dürener Busunternehmens. Die Rurtalbus GmbH hat sich erst zu Beginn des Jahres 2020 als Nachfolgerin der Dürener Kreisbahn gegründet. Nun sei der Einstieg in die klimafreundliche Mobilität vollzogen.

Die Daimler-Fahrzeuge, die vom Land NRW finanziell gefördert werden, sind ein wichtiger Bestandteil des Klimaschutzprogrammes. Bis 2035 möchte der Kreis Düren klimaneutral sein, die Kreisverwaltung bis 2025. Um die Ziele zu erreichen, hat der Kreis ein Klimapaket mit weit mehr als 100 Maßnahmen geschnürt. Wichtiger Bestandteil ist der Öffentliche Nahverkehr.

Fünf mit Strom betriebene Busse fahren bereits durch den Kreis Düren.

Für längere Fahrten setzt der Kreis Düren künftig auf mit Wasserstoff angetriebene Busse. Dazu konnte der Kreis Düren Ende August 2020 von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst einen Förderbescheid über 1,3 Millionen Euro in Empfang nehmen. Das Geld wird der Kreis Düren verwenden, um die ersten fünf mit Wasserstoff betriebenen Busse anzuschaffen. Neben der Förderung des Landes erhält der Kreis Düren für seine Wasserstoffbusse noch eine Unterstützung des Aachener Verkehrs Verbundes (AVV) in Höhe von 50 000 bis 70 000 Euro pro Bus. Aktuell kostet ein Wasserstoffbus rund 650 000 Euro. Rund die Hälfte wird gefördert, den Rest bringt der Kreis selbst auf. Die Fahrzeuge werden dann im gesamten Netz der Rurtalbus GmbH, der kreiseigenen Busgesellschaft, eingesetzt. Der Auftrag für die Busse wird nun europaweit ausgeschrieben. In einem guten Jahr könnten die Wasserstoffbusse die ersten Fahrgäste transportieren.

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