Moderne Technologie für unsere Umwelt
Der Kreis Düren setzt seit langem auf Wasserstoff (also H2, das chemische Kürzel für Wasserstoff) als umweltschonende Antriebsform. Wasserstoff gehört die Zukunft. Mit dem Strukturwandel entstehen nachhaltige Chancen. Historisch betrachtet war der Kreis Düren von traditionellen Industrien, wie der Papier-, Textil- und Bergbauindustrie geprägt - die Zukunft wird jetzt mit Wasserstoff gestaltet.
Der Kreis Düren positioniert sich auf vielen Ebenen und treibt das Thema H2 immer weiter nach vorne: als Produzent von grünem Wasserstoff, als Konsument, im Öffentlichen Nahverkehr, in der Wirtschaft und natürlich bei den Bürgerinnen und Bürgern des Kreises Düren. Ab 2026 soll im Kreis Düren, am Jülicher Brainergy Park, grüner Wasserstoff aus Sonnenenergie produziert werden. Hier soll auch eine Tankstelle für alle Fahrzeugklassen entstehen.
Ein grenzüberschreitendes Wasserstoffprojekt ab Januar 2026
Ein funktionierendes grenzüberschreitendes Wasserstoff-Ökosystem für Unternehmen: Das ist das Ziel des Interreg-Projekts EMR H2-HUBs, an dem auch der Kreis Düren teilnimmt. Es soll dazu beitragen, die Entwicklung der Wasserstoffinfrastruktur in der Euregio Maas-Rhein voranzutreiben und Wasserstoff als Energieträger zu etablieren.
Denn Wasserstoff gilt als entscheidender Faktor für eine saubere Energieversorgung und kann insbesondere Unternehmen helfen, unabhängiger und klimaneutraler zu agieren. Im Rahmen des Projekts werden vor allem kleine und mittlere Betriebe beraten und vernetzt, um ihnen den Umstieg auf Wasserstoff zu erleichtern. Dazu entstehen Wasserstoff-Hubs in den Partnerregionen – gemeinsam entwickelt von Unternehmen, Forschung und Politik.
Die Kooperation von zehn Projektpartnern ermöglicht es, unterschiedliche Kompetenzen und Erfahrungen zu bündeln und zu nutzen. In Deutschland beteiligt sind neben dem Kreis Düren auch die Stadt Aachen, die Städteregion Aachen, die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg sowie die Stabsstelle Struktur- und Wirtschaftsförderung Kreis Euskirchen. Aus Belgien unterstützen das Cluster TWEED, Green Energy Park sowie GRE-Liège. Partner in den Niederlanden ist WaterstofNet.
EMR H2-HUBs wird im Rahmen des Interreg-Programms Maas-Rhein (NL-BE-DE) durchgeführt – und kofinanziert von der Europäischen Union (ca. 1.174.475 Euro), dem Land Nordrhein-Westfalen (428.301 Euro), der Wallonie (190.512 Euro) und dem niederländischen Ministerium für Wirtschaft (EZK) (33.144 Euro). Durch die Investition von EU-Mitteln in Interreg-Projekte investiert die Europäische Union direkt in wirtschaftliche Entwicklung, Innovation, territoriale Entwicklung, soziale Eingliederung und Bildung in der Euregio Maas-Rhein.
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