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Kreis Düren

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Kreis Düren bietet "Lolli-Tests" in Kitas an

Der Kreis Düren wird nach Ostern in den Kitas im Kreisgebiet zwei Mal in der Woche sogenannte "Lolli-Tests" anbieten, um festzustellen, ob Kinder oder Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert sind.

Aktuell 936 Menschen im Kreis Düren infiziert

Der Kreis Düren wird nach Ostern in den Kitas im Kreisgebiet zwei Mal in der Woche sogenannte "Lolli-Tests" anbieten, um festzustellen, ob Kinder oder Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert sind.

Die Kinder beziehungsweise Erzieher/-innen lutschen dabei für ca. 30 Sekunden an einem Tupfer wie an einem Lolli. Das schonende Verfahren ist vom Institut für Virologie der Uniklinik Köln entwickelt und erprobt. Das Testverfahren ermöglicht es, etwaige Infektionen innerhalb einer Kita-Gruppe zu identifizieren. Die Tests einer Gruppe werden gesammelt und zusammen ausgewertet. So lässt sich leicht feststellen, ob jemand aus der Gruppe mit dem Coronavirus angesteckt ist.

Die Kinder können die Proben begleitet durch die Erzieher/-innen selbst morgens zum Beispiel im "Morgenkreis" entnehmen. Die Teilnahme an der Testung ist freiwillig, Eltern müssen ihr Einverständnis geben. Die Tests sind zunächst bis Pfingsten vorgesehen. Mehr als 155 Kitas haben ihre Teilnahme bereits zugesagt.

Die aktuellen Zahlen

Aktuell sind im Kreis Düren 929 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Seit gestern (30.3.) gibt es 40 Neuinfektionen. Leider sind zwei weitere Menschen gestorben (70 und 80 Jahre). "Den Angehörigen möchten wir unser herzlichstes Beileid aussprechen und wünschen ihnen in dieser Zeit viel Stärke und Halt", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Somit erhöht sich die Zahl der Todesfälle auf 242. Insgesamt sind seit Ausbruch der Pandemie 10.780 Menschen positiv getestet worden. Es wurden zwei neue Fälle der südafrikanischen Virusvariante nachgewiesen. Damit sind mittlerweile drei Fälle dieser Variante (B.1.351) und 1539 Fälle der britischen Variante (B.1.1.7) im Kreis Düren bekannt. Die Zahl der Genesenen steigt um 45 und beträgt nun 9609. (Stand: 14 Uhr)

Rund 14 % (Erstimpfung) bzw. 6 % (Zweitimpfung) der Menschen im Kreis Düren konnten bisher geimpft werden. Laut Robert-Koch-Institut beträgt die Impfquote in Nordrhein-Westfalen 10,7 % (Erstimpfung) bzw. 4,5 % (Zweitimpfung). 


Die 929 Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Ort Aktuell Infizierte Gesamtzahl
positiv Getester
Aldenhoven 77 713
Düren 521 4639
Heimbach 9 150
Hürtgenwald 13 329
Inden 7 190
Jülich 65 1062
Kreuzau 51 557
Langerwehe 31 386
Linnich 14 414
Merzenich 18 442
Nideggen 13 405
Niederzier 35 603
Nörvenich 28 351
Titz 16 226
Vettweiß 31 313
Kreis Düren 929 10.780

Die Anzahl der Todesopfer beträgt 242.

Die zuletzt gemeldete 7-Tagesinzidenz des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales lautet: 164.

Hier gibt es Rat und Hilfe

Telefonzentrale: 02421/22-0
Corona-Hotline (Mo-Do 8–16.30 Uhr, Fr 8–15 Uhr): 02421/22-1053920
Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-1051900
job-com: 02421/22-1560000
Straßenverkehrsamt, Zulassungsstelle: 02421/22-1036900
Straßenverkehrsamt, Führerscheinstelle: 02421/22-1036999
Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-1061214

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